Schweizer Armee

Berner Kantonsparlament fordert zwei Prozent des BIP für Armee

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Bern,

Der Kanton Bern wird sich beim Bund mit einer Standesinitiative für eine Erhöhung der Militärausgaben einsetzen. Der Grosse Rat hat am Donnerstag eine entsprechende Motion mit 86 zu 50 Stimmen bei 16 Enthaltungen überwiesen.

Der Bund soll die Ausgaben für die Landesverteidigung erhöhen, fordert der Kanton Bern. (Symbolbild)
Der Bund soll die Ausgaben für die Landesverteidigung erhöhen, fordert der Kanton Bern. (Symbolbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Mit der Standesinitiative soll die Bundesversammlung aufgefordert werden, die Ausgaben für die Landesverteidigung in der Bundesverfassung für zehn Jahre auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts festzulegen.

Die überparteiliche Richtlinienmotion wurde unter Federführung der FDP, der Mitte und der SVP eingereicht. Die Motionäre verwiesen auf die verschärfte geopolitische Lage und den Nachholbedarf der Armee. Auch der Regierungsrat stellte sich hinter das Begehren.

Eine befristete Untergrenze schaffe die nötige Planungs- und Investitionssicherheit, um bestehende Fähigkeitslücken der Armee gezielt zu schliessen, hiess es in der Debatte. Zudem stärke eine robuste Armee die Krisenbewältigung in den Kantonen bei subsidiären Einsätzen.

Gegen den Vorstoss stimmte die Ratslinke. Im Bundeshaus habe wie im Berner Rathaus das bürgerliche Lager die Mehrheit. Die Standesinitiative brauche es nicht, wenn die Bürgerlichen die Militärausgaben erhöhen wollten.

Kommentare

User #3648 (nicht angemeldet)

nicht immer jammern wir haben Billionen bei SNB gemacht und die gehört uns Schweizern was soll immer das Theater, ( AHV ) Militär, und die Gold Reserven sind auch noch irgendwo 😂😂😂

User #5133 (nicht angemeldet)

Kantonsparlament diskutiert über Gesetz dass nicht in ihre Zuständigkeit fällt--- Meiner Persönlichen Meinung müsste man das als Amtsmissbrauch deklarieren und missbrauch von Fremdgeldern (Steuergelder)---

Weiterlesen

demo
64 Interaktionen
Esoterik, Ausländer
WM 2026
41 Interaktionen
Beni Thurnheer

MEHR SCHWEIZER ARMEE

Blick auf das Gebäude der Universität Luzern.
Uni Luzern
7 Interaktionen
Bern
12 Interaktionen
Bern
Nigeria Armee
1 Interaktionen
Lagos

MEHR AUS STADT BERN

YB
Vor WM-Auftakt
SC Bern SIHF
5 Interaktionen
Kessler-Nachfolger?
Nadine Masshard PFAS-Studie
11 Interaktionen
«Geht um Gesundheit»