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Beide Basel sprechen von «guten Nachrichten» zur Durchmesserlinie

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Regierungen beider Basel nehmen die Aufnahme der Durchmesserlinie in die Eckwerte zu Verkehr '45 «erfreut zur Kenntnis». Der Bund anerkenne damit die Notwendigkeit einer unterirdischen Verbindungen zwischen den Bahnhöfen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Die Durchmesserlinie zwischen den Bahnhöfen in Basel kommt beim Bund besser an als das ursprünglich geplante Herzstück. (Archivbild)
Die Durchmesserlinie zwischen den Bahnhöfen in Basel kommt beim Bund besser an als das ursprünglich geplante Herzstück. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

«Das zeigt: Der Austausch mit Bundesbern sowie die darauffolgende Fokussierung haben sich gelohnt», halten die beiden Kantonsregierungen gemeinsam mit der Handelskammer beider Basel fest. Gegenüber dem viel diskutierten Gutachten des ETH-Professors Ulrich Weidmann vom letzten Herbst erhöhe der Bund die vorgesehenen Investitionen bis 2045 von rund 1,2 deutlich auf 2,5 Milliarden Franken.

Die nun vom Bund begünstigte unterirdische Durchmesserlinie zwischen den Bahnhöfen ermögliche einen grundlegenden Ausbau der S-Bahn. Ziel der Region sei eine trinationale S-Bahn bis in rund 25 Jahren, heisst es weiter.

Bundesrat Albert Rösti (SVP) hat an Mittwoch die Eckwerte für den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen bis ins Jahr 2045 präsentiert. Unter anderem gab er bekannt, dass die Durchmesserlinie mit Tiefbahnhof am Bahnhof Basel SBB in der Botschaft 2031 erscheinen soll – jedoch nicht bereits in der Botschaft 2027.

Dieses Projekt bildet eine schlankere Version zum ursprünglich von den beiden Basel angestrebten Herzstück. Nachdem der Weidmann-Bericht dieses Vorhaben als nicht realistisch einstufte, machten sich die beiden Basel für die Durchmesserlinie als günstigere Variante stark.

«Das Herzstück ist auch von uns sehr kritisch beurteilt worden», sagte Rösti an einer Medienkonferenz in Bern. Dies, da erst jemand im «nächsten Leben» von diesem Projekt mit Kosten in der Höhe von 14 Milliarden Franken profitiert hätte. «Das hätte einfach keinen Sinn gemacht», sagte Rösti. Das Herzstück habe gegenüber anderen Projekten kostenmässig keinen Platz.

Er hoffe, dass die Durchmesserlinie 2031 projektiert werden könne, «damit für dieses grosse Wirtschaftszentrum auch eine entsprechende Lösung vorliegt», sagte Rösti weiter.

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