Basler Regierung legt neues Konzept für Festivalförderung vor
Die Basler hat ein neues Konzept für die Förderung von Festivals vorgestellt. Es soll Veranstalterinnen und Veranstaltern mehr Planungssicherheit und eine transparentere Vergabe der Gelder aus dem Swisslos-Fonds bieten.

Das neue Fördermodell ist modular aufgebaut, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Ein Basisbeitrag in der Höhe von 15 Prozent der geprüften Gesamtkosten bilde dabei die Grundlage.
Zudem gibt es den Kompensationsbeitrag, mit dem geringere Finanzierungschancen bei Stiftungen oder im Sponsoring ausgeglichen werden soll. Zusätzlich können flexible Beiträge für besondere Leistungen wie Nachhaltigkeit oder Inklusion gesprochen werden.
Neu Absichtserklärung
Für mehr Planungssicherheit bei den Veranstaltenden soll die Möglichkeit einer Absichtserklärung sorgen, wie es weiter hiess. Dabei soll die Regierung bei der Förderung einer Festivalausgabe bereits die Unterstützung für die Folgeveranstaltung in Aussicht stellen.
Das Konzept unterscheidet zudem zwei Förderkategorien. Beiträge unter einem Schwellenwert von 140'000 Franken werden weiterhin durch den Swisslos-Fonds Basel-Stadt verantwortet.
Für höhere Summen ist gemäss Mitteilung neu die Abteilung Kultur zuständig. In diese Kategorie fallen etwa das Jugendkulturfestival oder das Theaterfestival Basel. In Basel gibt es rund 50 Festivals.










