Basel-Stadt erwartet Überschuss von 136 Millionen Franken
Die erste Hochrechnung für das laufende Jahr ergibt für den Kanton Basel-Stadt einen Überschuss von 136 Millionen Franken. Die Basler Regierung rechnet mit höheren Steuereinnahmen bei den Unternehmen. Die Departemente geben voraussichtlich mehr Geld aus.

Das Budget für das Jahr 2026 ging von einem ausgeglichenen Ergebnis von zwei Millionen Franken aus, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte.
Auf der Einnahmenseite rechnet der Kanton Basel-Stadt mit Mehreinnahmen bei den Unternehmenssteuern von rund 150 Millionen Franken. Zudem dürfte die Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) um 14 Millionen Franken höher ausfallen als budgetiert, wie es weiter heisst.
Demgegenüber stehen gemäss Mitteilung prognostizierte Budgetüberschreitungen bei den Departementen von insgesamt 54 Millionen Franken. Als Gründe nennt die Regierung höhere Kosten in den Bereichen Sozialhilfe, Migration und bei den Volksschulen. Geringere Ausgaben werden hingegen bei den Prämienverbilligungen erwartet.
Deutlich höher als budgetiert fallen die Nettoinvestitionen aus. Sie werden auf 787 Millionen Franken geschätzt, was rund 240 Millionen Franken über dem Budget liegt. Die Regierung hatte dem Grossen Rat einen Nachtragskredit von 240 Millionen Franken für Darlehen an das Universitätsspital Basel beantragt. Mit dem Geld soll unter anderem der Kauf des Claraspitals finanziert werden.
Die erste Hochrechnung basiert auf den Zahlen per Ende April. Die nächsten Hochrechnungen sollen mit den Zahlen per Ende August und Ende November publiziert werden.










