Unfall bei Zernez: Versuchte Car, einem Felsbrocken auszuweichen?
Bei einem heftigen Car-Unfall im Bündnerland kamen mehrere Personen ums Leben. Der Unfallhergang ist noch unklar. Hier gibt es alle Neuigkeiten.

Am Donnerstagabend kam es zwischen Susch GR und Zernez GR zu einem tödlichen Unfall. Ein niederländischer Reisebus kollidierte mit einer Leitplanke und kam von der Fahrbahn ab.
Laut der Polizei starben mehrere Personen, weitere wurden verletzt. Die genauen Zahlen will sie nach der Informierung der Angehörigen mitteilen. Die Bergung des Cars und der Opfer dauerte bis weit in die Nacht.
Im Bus waren Reisende aus den Niederlanden unterwegs. Gemäss dem niederländischen Dachverband der Reisebranche befanden sich 48 Personen an Bord.
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Die Polizei hat sich bislang noch nicht zum Unfallhergang geäussert. Dafür stellt Frank Radstake vom Reiseverband ANVR eine Vermutung auf: «Der Car musste ausweichen, möglicherweise wegen eines Felsbrockens auf der Strasse.»
Gegenüber «RTL Nieuws» erzählt er, dass der Reiseveranstalter Oad mit dem Chauffeur Kontakt aufgenommen habe. Dieser wurde nicht oder zumindest nicht schwer verletzt.
Bundespräsident Guy Parmelin hat sich bestürzt über den schweren Carunfall in Graubünden gezeigt. «Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den heutigen tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden», schrieb er auf der Plattform X.
Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien der Verstorbenen sprach er sein Beileid aus.
Parmelin dankte zudem den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung durchgeführt werde, um alle Umstände des Unfalls aufzuklären.












