Zusammenstösse zwischen Demonstranten und Polizei in Kenia

    AFP
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    Kenia,

    Bei Protesten der Opposition gegen die steigenden Preise in Kenia haben sich Demonstranten und Polizisten am Montag gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert.

    Demonstranten in Nairobi
    Demonstranten in Nairobi - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Proteste gegen steigende Preise nach Aufruf der Opposition.

    In der Hauptstadt Nairobi warfen Demonstranten Steine auf die Polizei, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Die Beamten gingen mit Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten vor. Etwa 20 Menschen wurden festgenommen.

    Die Proteste richten sich gegen die Inflation. Viele Menschen in Kenia leiden unter den steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel, dem starken Verfall des Schillings und einer Rekorddürre.

    Oppositionsführer Raila Odinga hatte angesichts der steigenden Kosten und der «gestohlenen» Wahlen im vergangenen Jahr zu den Demonstrationen aufgerufen. Präsident William Ruto hatte die äusserst knappe Abstimmung gewonnen, Odinga bezeichnet Rutos Regierung als «illegitim».

    Die Behörden hatten zwei Anträge auf Demonstrationen erhalten und diese «aus Gründen der öffentlichen Sicherheit» nicht genehmigt. Rutos Regierung kündigte an, eine harte Haltung gegenüber den Protestierenden einzunehmen.

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