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    WHO-Chef: Ebola-Ausbruch dürfte sich weiter zuspitzen

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Mehr als 200 Tote, zahlreiche Verdachtsfälle: Die WHO sieht die Ebola-Epidemie noch nicht unter Kontrolle.

    Ebola
    In Afrika sind seit dem Ebola-Ausbruch bereits über 200 Menschen daran gestorben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Afrika kam es zu einem Ebola-Ausbruch.
    • Bereits über 200 Menschen sind daran gestorben, zudem gibt es zahlreiche Verdachtsfälle.
    • Für den WHO-Chef spricht von einem «äusserst ernsten und schwierigen Ausbruch».

    Der Ebola-Ausbruch in Afrika dürfte sich nach Angaben des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, weiter zuspitzen, bevor er unter Kontrolle gebracht wird.

    «Wir stehen vor einem äusserst ernsten und schwierigen Ausbruch», sagte er nach WHO-Angaben bei einem virtuellen Austausch mit Gesundheitsministern aus Afrika. «Es wird erst noch schlimmer werden, bevor es besser wird.»

    Tigray Covid Corona
    Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der WHO. - keystone

    Man tue alles, um Ausrüstung in die betroffene Region zu bringen und die Eindämmungsmassnahmen voranzubringen.

    Dazu gehört etwa, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen und Kontaktpersonen von möglicherweise Infizierten zu isolieren. «Doch derzeit ist die Epidemie uns noch einen Schritt voraus», sagte er.

    Bereitet dir der Ebola-Ausbruch Sorgen?

    Er werde persönlich am Dienstag in die Demokratische Republik Kongo reisen, kündigte Tedros in Genf an.

    Die dortige Regierung hat bereits mehr als 100 Fälle durch Labortests bestätigt, zehn davon bei inzwischen Verstorbenen. Zudem nennt sie mehr als 900 Verdachtsfälle. Mehr als 200 Kranke sind nach diesen Angaben verstorben.

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    Kommentare

    User #1648 (nicht angemeldet)

    Wenn im Juli die WM vorbei ist, dann geht es los..

    User #4919 (nicht angemeldet)

    Demokratische Republik Kongo. Was für ein Witz Name. 0% Demokratisch!!!!!

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