Weiter Uneinigkeit über Rafah-Öffnung

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Israel,

Israel hat nach Medienberichten weiter Vorbehalte gegen die angekündigte Öffnung des Grenzübergangs zwischen dem Gazastreifen und Ägypten. Das sogenannte Sicherheitskabinett will an diesem Sonntag über das Thema beraten.

ARCHIV - Grenzübergang Rafah. Foto: Gehad Hamdy/dpa/Archivbild
ARCHIV - Grenzübergang Rafah. Foto: Gehad Hamdy/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Gehad Hamdy

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, über die zweite Phase des Gaza-Friedensplans gesprochen.

Der seit fast einem Jahr geschlossene Rafah-Grenzübergang gilt als wichtigstes Tor des Gazastreifens zur Welt. Ali Schaath, Vorsitzender der neuen palästinensischen Regierung von Fachleuten für Gaza, hatte die Öffnung in beide Richtungen am Donnerstag angekündigt. Israel sträubt sich jedoch nach Medienberichten dagegen, den Übergang zu öffnen, bevor die Leiche der letzten israelischen Geisel im Gazastreifen vereinbarungsgemäss übergeben ist.

Hunderte Israelis demonstrierten am Samstagabend für die Rückführung der sterblichen Überreste des Grenzpolizisten Ran Gvili. Der damals 24-Jährige war am 7. Oktober 2023 beim Terrorangriff der Hamas getötet worden. Die israelische Regierung hatte betont, erst dann in die nächste, im US-Friedensplan für Gaza vorgesehene Phase einzutreten, wenn der Leichnam des Polizisten nach Israel zurückgebracht worden ist.

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