Verletzte in der Ukraine, Öldepot brennt in Russland

Keystone-SDA
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Bern,

Bei erneuten gegenseitigen Drohnenangriffen zwischen Russland und der Ukraine hat es in der Nacht Verletzte und schwere Schäden gegeben.

ARCHIV - Soldaten bereiten den Start einer Langstreckendrohne vor (Archivbild). Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
ARCHIV - Soldaten bereiten den Start einer Langstreckendrohne vor (Archivbild). Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch russische Drohnenangriffe wurden drei Menschen verletzt.
  • In mehreren ukrainischen Städten wurde die Infrastruktur beschädigt.
  • Auch auf russischer Seite gab es Schäden.

In der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben von Gouverneur Olexandr Hanscha drei Menschen verletzt – ein Mann in der Gebietshauptstadt Dnipro sowie ein Mann und eine Frau in der Grossstadt Krywyj Rih. Dort seien wegen der Attacke Brände ausgebrochen, schrieb er bei Telegram. «Die Infrastruktur wurde beschädigt. Es gab Stromabschaltungen.»

Auch in Dnipro selbst gebe es Schäden an Energieanlagen und dementsprechend Probleme mit der Stromversorgung. Eine Garagenanlage sei in Mitleidenschaft gezogen worden. 27 Drohnen habe die Flugabwehr dabei abfangen können, schrieb Hanscha.

Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen. Elf Flugapparate seien dabei noch über dem Schwarzen Meer, zehn weitere über der südrussischen Region Krasnodar abgefangen worden.

Allerdings gab es auch auf russischer Seite Schäden. So wurde nach Angaben des Gouverneurs von Wolgograd in der städtischen Siedlung Oktjabrski ein Öldepot von Drohnentrümmern getroffen. Dort sei ein Brand ausgebrochen, die Löscharbeiten hielten an. Wegen der Flammen mussten die Anwohner in Sicherheit gebracht werden.

Kommentare

User #2483 (nicht angemeldet)

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