Verletzte in der Ukraine nach russischen Angriffen
Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut mit Angriffen aus der Luft überzogen. Im ostukrainischen Gebiet Charkiw wurden nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft mehrere Menschen durch russische Drohnenattacken verletzt.

Demnach nahm die russische Armee Ortschaften im Landkreis Tschuhujiw ins Visier. Vier Personen seien verletzt worden, als eine Drohne in der Nähe eines Mehrfamilienhauses im Dorf Nowopokrowka einschlug, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Fünf weitere erlitten demnach dort und drei weitere im Dorf Kamjana Jaruga eine akute Stressreaktion.
Damit reagiert der Körper nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auf ein sehr belastendes, potenziell traumatisches Erlebnis. Zu häufigen Symptomen gehören unter anderem Flashbacks des Ereignisses und Alpträume.
Der Gouverneur des südukrainischen Gebiets Odessa, Oleh Kiper, sprach zudem von einem Angriff auf ein ziviles Schiff unter der Flagge Panamas im Schwarzen Meer. Es habe den ukrainischen Hafen Tschornomorsk verlassen und Mais transportiert. Es gebe verletzte Besatzungsmitglieder, schrieb er bei Telegram, ohne Details zu nennen.
In Russland sprach der Gouverneur des Gebiets Saratow, Roman Bussargin, von drei Verletzten nach ukrainischen Drohnenangriffen. Er sagte aber nicht, wo genau. In Saratow an der Wolga gibt es eine Ölraffinerie und in deren Nähe einen grossen Luftwaffenstützpunkt der russischen Streitkräfte.
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an.









