Venezuela und Russland verlängern Kooperation im Militär- und Energiebereich

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    Venezuela,

    Venezuela und Russland haben ihre Zusammenarbeit im Militär- und Energiebereich erneuert.

    Juri Borissow (l.) und Nicolás Maduro
    Juri Borissow (l.) und Nicolás Maduro - Venezuelan Presidency/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Verträge umfassen Beteiligung russischer Unternehmen im Öl- und Gassektor.

    «Wir haben alle Verträge über Unterstützung, Beratung und Entwicklung im militärisch-technischen Bereich verlängert», sagte der venezolanische Staatspräsident Nicolás Maduro nach einem Treffen mit dem stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Juri Borissow am Samstag in Caracas. Maduro gab im staatlichen Fernsehen keine Einzelheiten bekannt, erklärte aber, dass die Verträge die Beteiligung russischer Unternehmen im Öl-, Gas- und Agrarsektor umfassten.

    Russland ist neben China, Kuba und der Türkei einer der wichtigsten Verbündeten von Venezuela und nach China der wichtigste Geldgeber. Das südamerikanische Land befindet sich in der schwersten Krise seiner jüngeren Geschichte: Maduro und sein Rivale Juan Guaidó ringen seit Monaten um die Macht. Der Oppositionsführer hatte sich im Januar zum Übergangspräsidenten erklärt und wird von rund 50 Staaten anerkannt, darunter Deutschland und die USA. Internationale Sanktionen haben die Rohölproduktion des Landes hart getroffen. Aus dieser bezieht Venezuela 96 Prozent seiner Einnahmen.

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