Hinrichtung

    Vance will bei geplanter Live-Hinrichtung nicht zuschauen

    Keystone-SDA
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    USA,

    US-Vizepräsident JD Vance hat Zweifel an der angekündigten Live-Übertragung der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters geäussert. Er wisse nicht, ob es tatsächlich dazu kommen werde, sagte er vor Journalisten in Lima im US-Bundesstaat Ohio. Man müsse abwarten, was im Dezember geschehe. Zugleich sagte er: «Wenn es per Livestream übertragen wird, werde ich es mir nicht ansehen.»

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    JD Vance ist nicht sicher, ob die geplante öffentliche Hinrichtung per Livestream gezeigt wird. - keystone

    Vance betonte die Schwere der Verbrechen des zum Tode verurteilten Nidal Hasan. Dieser habe seiner Ansicht nach den schlimmsten Terroranschlag auf amerikanischem Boden seit den Anschlägen vom 11. September 2001 verübt. Unabhängig von der Kontroverse um die Hinrichtungsmethode dürfe nicht vergessen werden, dass Hasan viele unschuldige Menschen brutal ermordet habe.

    Am Donnerstag hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bekanntgegeben, dass die Hinrichtung per Livestream übertragen werden solle. Das Pentagon bestätigte das anschliessend. Die Pläne lösten heftige Kritik aus.

    Zuvor hatte Hegseth bereits gesagt, dass die von Präsident Donald Trump genehmigte Hinrichtung eines früheren Psychiaters des US-Heeres durch ein Erschiessungskommando öffentlich stattfinden solle. «Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben», sagte Hegseth dem rechtskonservativen US-Sender Real America's Voice.

    Der frühere Militärpsychiater Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood im US-Bundesstaat Texas 13 Menschen erschossen und 32 weitere verletzt. Seine Exekution durch ein Erschiessungskommando ist für den 3. Dezember geplant.

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