Trump: Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weissen Hauses

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    USA,

    Die frühere Fernsehkommentatorin Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weissen Hauses.

    Die US-amerikanische Flagge weht auf dem Nordrasen des Weißen Hauses in Washington. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
    Die US-amerikanische Flagge weht auf dem Nordrasen des Weißen Hauses in Washington. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa - Keystone/AP/Mark Schiefelbein

    «Ich bin zuversichtlich, dass Katie als neue Pressesprecherin des Weissen Hauses starke Ergebnisse für unser Land erzielen wird», teilte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Zacharia tritt damit die Nachfolge von Karoline Leavitt an, die ihr Amt Ende August aufgegeben hatte.

    Zacharia gilt als überzeugte Unterstützerin von Trump. Seinen Angaben nach hatte die konservative Juristin ihm bereits im Wahlkampf geholfen und ihn in wichtigen Swing States unterstützt, also in Bundesstaaten, die zwischen Republikanern und Demokraten besonders umkämpft sind. «Sie hat sich von Anfang an als treue und brillante Unterstützerin erwiesen und geniesst eine makellose Erfolgsbilanz», lobte Trump sie weiter.

    Was Zacharia zuvor gemacht hat

    Zacharia arbeitete zuletzt nach Angaben ihres LinkedIn-Profils als Kommunikationsberaterin für die Trump Media & Technology Group, zu der auch die Plattform Truth Social gehört. Zuvor war sie für kurze Zeit stellvertretende Sprecherin des US-Heimatschutzministeriums. Zudem trat sie als Kommentatorin bei Trumps Haussender Fox News und dem ultrakonservativen US-Senders Newsmax auf.

    Sie schloss an der christlichen Pepperdine University im kalifornischen Malibu einen Bachelorstudiengang in Politik- und Staatswissenschaften ab und ist Absolventin der Pepperdine Caruso School of Law.

    Leavitt verliess den Posten Ende August überraschend

    Leavitt hatte Ende August ihren letzten Tag als Pressesprecherin des Weissen Hauses. Trump hatte ihren Abgang rund zwei Wochen davor überraschend verkündet. Mit nicht einmal 30 Jahren hatte Leavitt den Posten zuvor seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit als jüngste Sprecherin überhaupt inne.

    Der US-Präsident begründete ihren Abgang damit, dass sie dann mehr Zeit für die Familie haben würde. Leavitt habe sich für diesen Schritt entschieden, den er «voll und ganz» verstehe und respektiere, schrieb er. Auch Leavitt verwies zur Begründung auf die Doppelbelastung als Mutter zweier kleiner Kinder und Pressesprecherin des Weissen Hauses.

    «Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weisse Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weissen Hauses erfordert.» Daher habe sie letztendlich die «bittersüsse Entscheidung» getroffen, das Weisse Haus zu verlassen. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam.

    Als Sprecherin des Weissen Hauses machte sie sich mit ihrer Scharfzüngigkeit einen Namen. Sie rügte fragende Journalisten oft heftig und beschuldigte die Medien, Fake News zu verbreiten, also Falschinformationen.

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    User #5703 (nicht angemeldet)

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