Vance bedauert Orbans Abgang als US-Verbündeter in Europa

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USA,

US-Vizepräsident JD Vance bedauert seine Wahlkampfhilfe für den ungarischen Wahlverlierer Viktor Orban nicht. Er sei «traurig», dass Orban verloren habe, sagte Vance im Gespräch mit dem US-Sender Fox News am Montag (Ortszeit).

ARCHIV - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (l) und US-Vizepräsident JD Vance winken dem Publikum am Ende einer Wahlkampfveranstaltung für die Parlamentswahl am 12. April 2026. F...
ARCHIV - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (l) und US-Vizepräsident JD Vance winken dem Publikum am Ende einer Wahlkampfveranstaltung für die Parlamentswahl am 12. April 2026. F... - Keystone/Pool Reuters/AP/Jonathan Ernst

Zugleich betonte er: «Wir werden auch mit dem nächsten ungarischen Ministerpräsidenten gut zusammenarbeiten.»

US-Präsident Donald Trump hatte seinen Vize Vance noch kurz vor der Parlamentswahl am vergangenen Sonntag nach Budapest geschickt, um noch einmal die Werbetrommel für den Rechtspopulisten Orban zu rühren. Mit deutlichem Vorsprung gewann allerdings die bürgerliche Tisza-Partei von Peter Magyar.

Die USA hätten Orban nicht unterstützt, weil man geglaubt habe, dass er gewinnen würde, sondern weil «es das Richtige war, hinter einer Person zu stehen, die für so lange Zeit hinter uns gestanden hat», sagte Vance. Orban habe sich als einer der wenigen europäischen Regierungschefs gegen die Bürokratie aus Brüssel gestellt, welche «sehr schlecht für die USA» sei, so Vance weiter. Bei geplanten EU-Verordnungen, die mit den Interessen von US-Firmen kollidierten, sei Orbans Stimme oft die Einzige dagegen gewesen.

Kommentare

User #3705 (nicht angemeldet)

Ich werde es nicht bedauern wann er und sein Boss abgestraft werden!

User #4404 (nicht angemeldet)

Das mit "US-Verbündeter in Europa" ist natürlich absolut nicht glaubhaft. Vance träumt. Ungarn kann nicht Diener zweier Herren sein; die USA und Russland.

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