USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück

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Donald Trump verkündet den Austritt aus 66 internationalen Organisationen. Diese seien schlecht verwaltet, überflüssig oder schadeten den Interessen der USA.

US-Präsident Donald Trump im Mar-a-Lago Club. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump im Mar-a-Lago Club. Foto: Alex Brandon/AP/dpa - Keystone/AP/Alex Brandon

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA verkünden den Rückzug aus 66 internationalen Organisationen.
  • Diese seien nicht mit den Interessen der USA vereinbar.
  • Viele der Organisationen sind im Bereich Klima oder Gerechtigkeit aktiv.

Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück. Das geht aus einer Anordnung von US-Präsident Donald Trump hervor, die das Weisse Haus veröffentlichte. Der Rückzug wird damit begründet, dass die Organisationen, Übereinkommen und Verträge nicht mit den Interessen der Vereinigten Staaten vereinbar seien. Bei vielen der genannten Organisationen geht es etwa um Bereiche wie Umwelt und Klima oder Geschlechtergerechtigkeit.

Organisationen sind laut Rubio «antiamerikanisch»

Laut Aussenminister Marco Rubio habe die Trump-Regierung festgestellt, dass die betroffenen Institutionen unter anderem «überflüssig» und «schlecht verwaltet» seien, dass deren Interessen denen der USA zuwiderliefen, oder sie «eine Bedrohung für die Souveränität, die Freiheiten und den allgemeinen Wohlstand unserer Nation» darstellten. Die Organisationen versuchten aktiv, «die Souveränität der Vereinigten Staaten einzuschränken», heisst es weiter.

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Aussenminister Marco Rubio bezeichnet die Organisationen als «antiamerikanisch». - keystone

US-Aussenminister Marco Rubio sprach auf der Plattform X von «antiamerikanischen, nutzlosen oder verschwenderischen internationalen Organisationen», aus denen man austrete. Die Überprüfung weiterer internationaler Organisationen dauere an. Auf der Liste stehen auch zahlreiche Organisationen der Vereinten Nationen.

Macht Donald Trump einen guten Job?

Der Rückzug soll laut Anordnung so bald wie möglich erfolgen. Dies könne bedeuten, dass man den Organisationen die Finanzierung entziehe oder sich nicht mehr an ihnen beteilige.

Die Trump-Regierung hatte bereits zuvor ihren Rückzug etwa aus der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie aus der UN-Kulturorganisation Unesco angekündigt.

Kommentare

User #1255 (nicht angemeldet)

Ähm, gehört die SERAFE auch zu einer Organisation? Dann befürworte ich das.

User #3854 (nicht angemeldet)

Sind da auch UNO und NATO dabei?

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