SVP Zug nominiert Thomas Aeschi – wird er kandidieren?
Die SVP des Kantons Zug nominiert den Zuger Nationalrat Thomas Aeschi für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat.

Aeschis persönlicher Entscheid stehe aber noch aus, teilte die Kantonalpartei mit.
Für die SVP Kanton Zug erfüllt Aeschi das Anforderungsprofil für einen Bundesrat «optimal», schrieb die Partei in ihrer Mitteilung vom Freitag.
Aeschi liess sich darin zitieren, er werde in den kommenden Wochen «intensive Gespräche» mit seiner Familie sowie Vertreterinnen und Vertretern der eigenen und der weiteren Parteien führen, bevor er der Findungskommission mitteilen kann, ob er kandidiert.
Als Mitglied jener Kommission ist er bis zur Bundesratswahl am 9. Dezember in den Ausstand getreten, hiess es weiter.
Thomas Aeschi gehört dem Nationalrat seit 2011 an und präsidiert seit neun Jahren die SVP-Fraktion. In der grossen Kammer ist er unter anderem Mitglied der Aussenpolitischen Kommission und in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben.
Aeschi ist selbständiger Wirtschafts- und Unternehmensberater, verheiratet und hat eine Tochter. Vor seiner Karriere in Bundesbern politisierte er ab 2010 für kurze Zeit im Zuger Kantonsparlament. Sechs Jahre lang war er Präsident der kantonalen SVP.
Der Baarer hegt nicht zum ersten Mal Bundesratsambitionen. 2015 war er einer der SVP-Kandidaten für die Nachfolge von Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), unterlag damals jedoch im dritten Wahlgang Guy Parmelin, den er nun beerben könnte.
Im Bundesrat wäre er neben Verteidigungsminister Martin Pfister (Mitte) der zweite Zuger Vertreter.
Die SVP-Bundeshausfraktion nominiert die Kandidatinnen und Kandidaten für das offizielle Ticket am 20. November.











