US-Medien: Trump nimmt Abstand von Forderung nach strengerem Waffengesetz

    AFP
    AFP

    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat US-Medienberichten zufolge seine Forderung nach strengeren Hintergrundüberprüfungen von Waffenkäufern zurückgezogen.

    Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump überrascht einmal mehr. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach Treffen mit Chef der einflussreichen Waffenlobby NRA.

    Dies habe Trump dem Chef der einflussreichen Waffenlobby NRA, Wayne LaPierre, in einem Telefonat am Dienstag gesagt, berichteten US-Zeitungen am Mittwoch. Das Gespräch sei auf Initiative des Präsidenten zustandegekommen.

    Trump habe gegenüber LaPierre zwar gesagt, er wolle dem Kongress Gesetzesänderungen vorschlagen, durch die potenziell gefährlichen Waffenbesitzern vorübergehend ihre Waffen entzogen werden könnten. Dagegen werde er einen Vorstoss zur Verhinderung von nicht registrierten und nicht überprüften Waffenkäufen im Internet oder auf Messen nicht unterstützen.

    Das Weisse Haus bestätigte die Berichte zunächst nicht. NRA-Chef LaPierre bestätigte das Telefonat über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Er habe mit Trump über Wege gesprochen, um Schusswaffenangriffe zu verhindern. Trump sei ein «starker» Unterstützer des zweiten Verfassungszusatzes zum Recht auf privaten Waffenbesitz.

    Trump hatte das Telefonat am Dienstag gegenüber Journalisten nicht erwähnt. Er betonte jedoch, die USA verfügten bereits heute über «sehr, sehr starke Hintergrundüberprüfungen». Die Vorschriften für psychisch kranke Menschen könnten jedoch verschärft werden.

    Nach den jüngsten Schusswaffenangriffen in El Paso und Dayton mit 31 Toten hatte Trump zunächst eine Verschärfung der Hintergrundüberprüfungen ins Spiel gebracht. Unter den Anhängern von Trump und dessen republikanischer Partei sind zahlreiche Waffenbesitzer.

    Kommentare

    Weiterlesen

    herisa
    158 Interaktionen
    Gefahr
    Granit Xhaka
    68 Interaktionen
    Wende

    MEHR IN POLITIK

    Recep Tayyip Erdogan
    4 Interaktionen
    New York
    EU-Flagge
    3 Interaktionen
    Brüssel/Oslo
    König Abdullah jordanien
    3 Interaktionen
    New York

    MEHR AUS USA

    Donald Trump
    2 Interaktionen
    New York
    2 Interaktionen
    New York
    Lula da Silva
    New York
    Trump Grönland
    7 Interaktionen
    Nach Streit