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Unicef: Sieben Kinder bei israelischen Angriffen im Libanon getötet

Keystone-SDA
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Libanon,

Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Kinder getötet worden. Das meldete Unicef unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium. 38 weitere Kinder seien verletzt worden.

Luftangriff
Libanons Ministerpräsident warnte nach dem israelischen Luftangriff auf Beirut vor einer Eskalation. (Archivbild) - sda

Rund 60.000 Menschen, darunter ca. 18.000 Kinder, seien in der gleichen Zeit von ihren Wohnorten vertrieben worden. Zuvor hatten die Vereinten Nationen bereits von 30.000 Menschen berichtet, die seit Ausbruch der erneuten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah in Notunterkünften registriert worden seien. Viele der Vertriebene haben keine Unterkünfte gefunden und schlafen zum Teil auf den Strassen oder in Autos.

«Kein Kind sollte jemals getötet werden oder die körperlichen und seelischen Narben von Gewalt sein Leben lang tragen müssen», sagte Marcoluigi Corsi, Unicef-Repräsentant im Libanon. «Die Gewalt muss aufhören. Kinder müssen immer geschützt werden», sagte er.

Am Mittag hatte die israelische Armee erneut zahlreiche Menschen zur Flucht aufgerufen. Die Bewohner im Südlibanon südlich des Litani-Flusses sollten «unverzüglich ihre Häuser verlassen». In dem Gebiet leben schätzungsweise bis zu 300.000 Menschen.

Kommentare

User #4851 (nicht angemeldet)

Kriegsverbrecher Netanjahu im Element. Er lässt wieder Kinder ermorden, im Iran 165 Schülerinnen, im Gaza über 15'000 Kinder und Jugendliche, immer wieder - und die Internationale lässt ihn gewähren, von den USA massiv unterstützt. Bei uns wird eine antisemitische Aussage sanktioniert und Netanjahu kommt trotz Greueltaten wie Genozid ungeschoren davon. Was sind das für Werte? Wegschauen, wie bei der Judenverfolgung durch Nazi- Deutschland ist im Trend.

User #4761 (nicht angemeldet)

Das Muster lässt sich nach bald 80 und vor allem nach den letzten drei Jahren beim allerbesten Willen nicht mehr verneinen.

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