UN-Treffen: «Platz am Tisch, nicht auf Speisekarte» für Afrika
Der Präsident der UN-Generalversammlung hat eine stärkere Vertretung Afrikas im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen gefordert. «Afrika braucht einen Platz am Verhandlungstisch, nicht nur einen Platz auf der Speisekarte», sagte Khalilur Rahman bei der UN-Generaldebatte in New York.

«Von Afrika kann nicht verlangt werden, auf unbestimmte Zeit auf seinen rechtmässigen Platz im Sicherheitsrat zu warten», sagte Rahman. «Die Unterrepräsentation Afrikas jetzt zu beenden, ist eine Frage der Fairness, der Gerechtigkeit und letztlich der Glaubwürdigkeit dieser Organisation.»
Afrika ist bislang nicht unter den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats vertreten. Derzeit sitzen mit der Demokratischen Republik Kongo, Liberia und Somalia drei afrikanische Staaten als nichtständige Mitglieder in dem 15-köpfigen Gremium. Die Afrikanische Union fordert im Zuge einer Reform mindestens zwei ständige und fünf nichtständige Sitze für den Kontinent.










