UN: 21 Mitarbeiter wurden 2025 gezielt getötet
Im vergangenen Jahr wurden 21 UN-Mitarbeiter gezielt getötet, die meisten davon im Grenzgebiet zwischen dem Südsudan und dem Sudan, sowie in der Republik Kongo.

Das Wichtigste in Kürze
- 2025 wurden 21 Mitarbeitende der UN gezielt getötet.
- Unter ihnen befinden sich zwölf Blauhelmsoldaten.
- Zudem starben 119 UNRWA-Mitarbeitende, sie wurden aber nicht gezielt getötet.
Mindestens 21 Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind im vergangenen Jahr im Dienst gezielt getötet worden. Zwölf davon hätten zu den Blauhelmsoldaten gehört, die in vielen Teilen der Welt den Frieden sichern sollen, teilte das zuständige Komitee der UN-Mitarbeitergewerkschaft mit. Neun seien im zivilen Einsatz gewesen.
Insgesamt sind damit 2025 deutlich mehr UN-Mitarbeiter gezielt getötet worden als in den beiden vergangenen Jahren. 2024 waren es den Angaben zufolge mindestens fünf, 2023 mindestens elf.
119 UNRWA-Mitarbeiter gestorben
Die Mitarbeiter stammten aus Bangladesch, dem Sudan und dem Südsudan, Südafrika, Uruguay, Tunesien, Bulgarien, der Ukraine, Kenia, Sambia und den Palästinensergebieten. Die meisten Todesfälle – insgesamt sechs – gab es im Abyei-Gebiet an der Grenze von Sudan und Südsudan zu beklagen, in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik gab es je drei.
Zudem kamen den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 119 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA im Gaza-Krieg ums Leben, diese wurden allerdings nicht gezielt getötet.










