Ukrainische Angriffsserie - Ölhafen Ust-Luga wieder getroffen

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Russland,

Ukrainische Langstreckendrohnen haben zum wiederholten Mal den russischen Öl- und Gashafen Ust-Luga an der Ostsee bei St. Petersburg angegriffen.

ARCHIV - Tanks des staatlichen Ölpipeline-Betreibers «Transneft» stehen im Ölterminal von Ust-Luga. Foto: Stringer/dpa
ARCHIV - Tanks des staatlichen Ölpipeline-Betreibers «Transneft» stehen im Ölterminal von Ust-Luga. Foto: Stringer/dpa - Keystone/dpa/Stringer

Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, sprach von Schäden an den Hafenanlagen, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete.

Am Finnischen Meerbusen seien Drohnen auch über den Landkreisen Kingisepp an der Grenze zu Estland und Wyborg an der Grenze zu Finnland geortet worden. Am Flughafen der Millionenstadt St. Petersburg mussten wegen der Drohnengefahr mehr als 60 Flüge gestrichen oder verschoben werden.

Über den Hafen Ust-Luga verschifft Russland Öl und Flüssigerdgas. Wegen der hohen Energiepreise aufgrund des Iran-Krieges könnte Moskau mit dem Export zusätzlich Geld für seine Kriegskasse verdienen. Die ukrainische Armee hat jedoch seit vergangener Woche in mehreren Nächten Ust-Luga, den Ölhafen Primorsk und die Grossraffinerie Kirischi attackiert, um die Energieausfuhren zu stören. Die russische Flugabwehr konnte nicht verhindern, dass Tanklager in Brand geschossen und technische Anlagen beschädigt wurden.

Russland überzieht das Nachbarland Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem verheerenden Krieg. Teil der ukrainischen Gegenwehr sind Luftangriffe auf Industrie- und Militäreinrichtungen im russischen Hinterland.

Kommentare

User #1369 (nicht angemeldet)

Danke Ukraine, dass du mit deinen Aktionen die Spannungen am Markt verschärfst und uns höhere Preise aufzwingst.

User #4317 (nicht angemeldet)

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