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    Ukraine bestellt wegen Getreideschiff Israels Botschafter ein

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Ukraine,

    Die Ukraine wirft Israel vor, gestohlenes ukrainisches Getreide anzunehmen – und droht mit diplomatischen Konsequenzen.

    Andrij Sybiha ukraine
    Die Ukraine warnte Israel vor einer diplomatischen Krise. Aussenminister Andrij Sybiha bestellte den israelischen Botschafter wegen eines möglichen russischen Getreideschiffs in Haifa ein. - keystone

    Die Ukraine warnte Israel vor einer diplomatischen Krise gewarnt, falls ein zweites russisches Getreideschiff in Haifa anlegen darf. Dabei handelt es sich um den Massengutfrachter «Panormitis», der unter panamaischer Flagge fährt, wie «Euronews» berichtet.

    Gemäss Recherchen der Journalistin Kateryna Yaresko wurde die «Panormitis» durch Umladungen mit Getreide aus besetzten ukrainischen Gebieten beladen. Anschliessend lief sie aus dem Hafen von Kavkas in der russischen Region Krasnodar aus.

    Wird bald eine Lösung im Ukraine-Krieg gefunden?

    Diesbezüglich hat das ukrainische Aussenministerium den israelischen Botschafter Michael Brodsky einbestellt, berichten «finanznachrichten.de».

    Israel weist Vorwürfe der Ukraine zurück

    Der ukrainische Aussenminister Andrij Sybiha kündigte an, den israelischen Botschafter für Dienstagmorgen einbestellt zu haben. Dort soll eine Protestnote überreicht und angemessene Massnahmen gefordert werden, wie «Tachles» schreibt.

    Sybiha betonte die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Diese dürften nicht durch Russlands illegalen Handel mit gestohlenem ukrainischem Getreide beschädigt werden.

    Israels Aussenminister Gideon Saar konterte auf X mit dem Satz: «Behauptungen sind keine Beweise.» Er betonte zudem, Kiew habe nicht einmal ein Rechtshilfeersuchen gestellt, bevor es sich an die Medien gewandt habe.

    Reaktion der EU

    Ein ukrainischer Diplomat sagte, das Vorgehen wirke wie ein Schlag ins Gesicht angesichts des ukrainischen Entgegenkommens.

    Gideon Saar ukraine
    Israels Aussenminister Gideon Saar reagierte auf die Vorwürfe der Ukraine mit den Worten, dass Behauptungen keine Beweise seien. - keystone

    Dazu zähle etwa die Einstufung der IRGC als Terrororganisation und die Kriminalisierung von Antisemitismus, berichtet «Tachles».

    Die EU erklärte laut «UNN», sie habe die Berichte über das Anlegen des Schiffes in Haifa «zur Kenntnis genommen». Man werde zusammen mit der Ukraine zusätzliche Informationen von den israelischen Behörden anfordern.

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    Kommentare

    User #2864 (nicht angemeldet)

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    User #5537 (nicht angemeldet)

    Ist das auf dem Bild der Ukrainische Söder?

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