EU

Selenskyj sieht EU-Beitritt als Teil einer Friedenslösung

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht einen Beitritt seines Landes in die Europäische Union als wichtigen Teil einer Friedenslösung. Darüber hinaus nannte er in einer Videobotschaft als Voraussetzung für einen «realen Frieden in Europa» einen «Wiederaufbau unseres Landes nach dem Krieg». Ebenso müssten die Grenzen und die Souveränität der Ukraine respektiert sowie ihr Sicherheitsgarantien gewährt werden. Er erinnerte dabei daran, dass dem russischen Angriff vom Februar 2022 unter anderem die Besetzung der südukrainischen Halbinsel Krim voranging.

ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt anlässlich der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen. Foto: Michael ...
ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt anlässlich der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen. Foto: Michael ... - Keystone/dpa/Michael Kappeler

Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine stärkere Einbindung der Ukraine in die Europäische Union als wichtige Basis für ein Ende des russischen Angriffskriegs bezeichnet. Gleichzeitig schloss Merz jedoch auch einen ukrainischen Gebietsverzicht nicht völlig aus. Für eine Zustimmung in einem Referendum müsse Kiew daher die Perspektive einer Vollmitgliedschaft in der EU erhalten.

Der Finanzbedarf für einen Wiederaufbau des kriegsversehrten Landes wird von der Weltbank auf umgerechnet rund 500 Milliarden Euro geschätzt. Kiew erhielt nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn allein für die Finanzierung seines Staatshaushaltes bereits rund 150 Milliarden Euro von ausländischen Geldgebern. Vergangene Woche machten die EU-Staaten den Weg für die Zahlung von weiteren 90 Milliarden Euro aus einem Kredit frei.

Kommentare

User #5172 (nicht angemeldet)

Recht hat der gute mann, er ist der allergrösste staatsmann heute auf erden und wird in die geschichte eigehen als der held, was man von den prorussischen monstern nicht behaupten kann, die gehn vergessen direkt in die hölle.

User #7347 (nicht angemeldet)

Der Wolodymyr sieht die Zukunft der Ukraine realistisch. Wladi ist dagegen ein Autokrat und Utopist. Hat immer wie weniger Macht und das russische Volk macht bald nicht mehr mit. Hehehe. LOL.

Weiterlesen

Flughafen Zürich
146 Interaktionen
«Abzocke!»
x
1'342 Interaktionen
Vor Gericht

MEHR IN POLITIK

1 Interaktionen
Kiew/Jerusalem
2 Interaktionen
Washington
2 Interaktionen
St. Petersburg

MEHR EU

Wolodymyr Selenskyj
7 Interaktionen
Kiew
EU-Stärkung Industrie
10 Interaktionen
Peking/Brüssel
21 Interaktionen
Peking
Magnus Brunner
10 Interaktionen
Berlin

MEHR AUS UKRAINE

2 Interaktionen
Odessa
Angriffe Ostukraine
11 Interaktionen
Kiew
mariupol
27 Interaktionen
In der Ostukraine
Wolodymyr Selenskyj
47 Interaktionen
Kiew/Moskau