Trump spricht nach Streit freundlich über KI-Firma Anthropic

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USA,

Die KI-Firma Anthropic kann sich nach dem Richtungsstreit mit dem Pentagon wieder Hoffnungen auf ein besseres Verhältnis zur US-Regierung machen. «Wir verstehen uns mit ihnen», sagte Präsident Donald Trump in einem Interview des Wirtschaftssenders CNBC.

Der OpenAI-Rivale Anthropic verlangt, dass seine KI vom US-Militär nicht in autonomen Waffen und zur Massenüberwachung genutzt wird. (Archivbild)
Der OpenAI-Rivale Anthropic verlangt, dass seine KI vom US-Militär nicht in autonomen Waffen und zur Massenüberwachung genutzt wird. (Archivbild) - KEYSTONE/AP NY

Trump verwies darauf, dass Vertreter von Anthropic vor einigen Tagen zu Gesprächen im Weissen Haus waren.

Die Firma riskierte einen Konflikt mit der US-Regierung, da sie trotz massiven Drucks darauf bestand, dass ihre KI-Modelle nicht in autonomen Waffensystemen und zur Massenüberwachung in den USA verwendet werden dürfen. Das Pentagon erklärte Anthropic daraufhin zu einem Lieferketten-Risiko. Trump wies US-Behörden an, keine Geschäfte mit dem Unternehmen zu machen. Anthropic zog dagegen vor Gericht.

Zuletzt demonstrierte Anthropic aber, wie wichtig Technologie des Unternehmens für die US-Regierung ist. Ein neues Anthropic-Modell mit dem Namen Claude Mythos Preview findet zum Teil seit Jahrzehnten unentdeckt gebliebene Schwachstellen in verschiedener Software.

In den falschen Händen wäre es damit eine gefährliche Cyberwaffe – und könnte zugleich der US-Regierung einen Vorteil geben, eigene Programme zu härten und potenzielle Schwachstellen für Spionage im Ausland auszunutzen. Anthropic hat keine Pläne, Mythos Preview öffentlich zu machen.

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