Trump spricht nach Streit freundlich über KI-Firma Anthropic

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USA,

Die KI-Firma Anthropic kann sich nach dem Richtungsstreit mit dem Pentagon wieder Hoffnungen auf ein besseres Verhältnis zur US-Regierung machen. «Wir verstehen uns mit ihnen», sagte Präsident Donald Trump in einem Interview des Wirtschaftssenders CNBC.

Der OpenAI-Rivale Anthropic verlangt, dass seine KI vom US-Militär nicht in autonomen Waffen und zur Massenüberwachung genutzt wird. (Archivbild)
Der OpenAI-Rivale Anthropic verlangt, dass seine KI vom US-Militär nicht in autonomen Waffen und zur Massenüberwachung genutzt wird. (Archivbild) - KEYSTONE/AP NY

Trump verwies darauf, dass Vertreter von Anthropic vor einigen Tagen zu Gesprächen im Weissen Haus waren.

Die Firma riskierte einen Konflikt mit der US-Regierung, da sie trotz massiven Drucks darauf bestand, dass ihre KI-Modelle nicht in autonomen Waffensystemen und zur Massenüberwachung in den USA verwendet werden dürfen. Das Pentagon erklärte Anthropic daraufhin zu einem Lieferketten-Risiko. Trump wies US-Behörden an, keine Geschäfte mit dem Unternehmen zu machen. Anthropic zog dagegen vor Gericht.

Zuletzt demonstrierte Anthropic aber, wie wichtig Technologie des Unternehmens für die US-Regierung ist. Ein neues Anthropic-Modell mit dem Namen Claude Mythos Preview findet zum Teil seit Jahrzehnten unentdeckt gebliebene Schwachstellen in verschiedener Software.

In den falschen Händen wäre es damit eine gefährliche Cyberwaffe – und könnte zugleich der US-Regierung einen Vorteil geben, eigene Programme zu härten und potenzielle Schwachstellen für Spionage im Ausland auszunutzen. Anthropic hat keine Pläne, Mythos Preview öffentlich zu machen.

Kommentare

User #4826 (nicht angemeldet)

Robert Jay Lifton, Experte für das Wesen von Sekten, betont, wie wichtig es ist, den Trumpismus als „Angriff auf die Realität“ zu verstehen. Ein Anführer gewinnt an Macht, wenn es ihm auch nur teilweise gelingt, die Wahrheit für seine Anhänger irrelevant zu machen. Trumps Biograf Timothy L. O’Brien stimmt dem zu und erklärt: „Das ist ein zentrales Prinzip des Trumpismus. Wer die objektive Realität ständig angreift, bleibt als einzige vertrauenswürdige Informationsquelle übrig. Genau das ist eines seiner Ziele in der Beziehung zu seinen Anhängern – dass sie niemandem außer ihm glauben.“

User #3284 (nicht angemeldet)

Sobald er Gegenwind erhält knickt der Held der SVP ein. Ein Vorbild eben.

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