USA und Israel wollen den Iran nach den Wahlen angreifen
Die USA und Israel planen laut einem Bericht eine kurze, aber intensive Operation gegen den Iran. Sie könnte nach den Wahlen beginnen.

Die USA und Israel planen laut «n-tv» eine neue Angriffswelle gegen den Iran, die nach den Wahlen beginnen könnte. Mehrere anonyme US-Beamte sprechen demnach von einer kurzen, aber intensiven Operation gegen den Iran und seine Infrastruktur.
Derzeit testen Flugzeuge bei Übungen über dem Irak entsprechende Angriffsmanöver, wie «n-tv» weiter schreibt. Verteidigungsminister Pete Hegseth besprach diese Woche in Israel laut US-Beamten neue Angriffe mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Als mögliche Ziele gelten die iranische Energieinfrastruktur, Nuklearanlagen sowie das Raketen- und Drohnenarsenal. Die Hoffnung sei, die iranische Wirtschaft massiv zu schwächen und Teheran so zu diplomatischen Zugeständnissen zu zwingen.
USA sollen Israels Angriff vorerst gebremst haben
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wollte Anfang Oktober eine neue massive Militäroffensive gegen den Iran starten, berichtet die «Jüdische Allgemeine». Die israelischen Streitkräfte sollten demnach für das Wochenende des 10. Oktober eine mehrtägige Angriffswelle vorbereiten.
Wie die «Jüdische Allgemeine» weiter schreibt, sollte die Offensive umfangreicher ausfallen als der gemeinsame Einsatz im Februar. Israelische Vertreter hätten den USA zudem eine aktualisierte Liste möglicher Angriffsziele im Iran übermittelt.
Die «Berliner Zeitung» schreibt, Trump habe zwei Tage vor dem geplanten Termin öffentlich einen Angriff ausgeschlossen. Die USA würden vor dem 3. November keine neuen Angriffe gegen den Iran beginnen, habe er erklärt.
Hegseth trifft Netanjahu
Hegseth traf Netanjahu laut der «Berliner Zeitung» bei einem unangekündigten Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Ovda im Süden Israels. Ob dabei konkrete Angriffspläne besprochen wurden, sei nicht bestätigt, heisst es in dem Bericht.

Dana Stroul, unter Joe Biden oberste Nahostbeauftragte im Pentagon, stellt laut «n-tv» die Wirkung der bisherigen Kampagne infrage. Weder die konventionelle Militärkampagne noch Sanktionen oder die Seeblockade hätten Teheran in nennenswerter Weise zu Verhandlungen zurückgebracht, sagt sie.
Israel wählt am 27. Oktober, und Netanjahu wäre bei einer Niederlage nur noch übergangsweise Ministerpräsident. Trump hat Pläne für grössere Kampfhandlungen schon mehrfach abgelehnt, zuletzt im Oktober in letzter Minute.












