Ölpreise sinken - diplomatische Bemühungen im Nahen Osten
Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt deutlich gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im Januar 110 US-Dollar und damit rund drei Prozent weniger als am Freitag.

Ein Grund dafür ist ein Medienbericht über diplomatische Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump im Konflikt mit dem Iran, die Sorgen vor einer baldigen Wiederaufnahme amerikanischer Militärangriffe dämpften.
Zudem lief beim Brent der Dezember-Kontrakt aus, sodass der Januar-Future jetzt derjenige mit dem nächsten möglichen Auslieferungstermin ist. Der letzte Kurs des Dezember-Kontrakts hatte am Freitag bei fast 118 Dollar gelegen.
Unterdessen hat sich der Ölverbund Opec+ am Wochenende darauf verständigt, seine Förderquoten im Dezember unverändert zu lassen. Die Gruppe hatte ihre letzten freiwilligen Förderkürzungen bereits im September zurückgenommen.
Wegen des Iran-Kriegs hat die Entscheidung allerdings vor allem symbolische Bedeutung. Die anhaltenden Kämpfe im Nahen Osten, einschliesslich der Angriffe im Roten Meer, bedrohen weiterhin die Ölexporte und Förderanlagen in der Region.










