Frankreich setzt bei Thema Kraftstoffpreise auf gemeinsamen G7-Kurs
Angesichts weltweit steigender Spritpreise strebt Frankreich eine stärkere internationale Abstimmung an. Präsident Emmanuel Macron sprach in der Nacht mit US-Präsident Donald Trump über die globale Energieversorgung und «die Notwendigkeit, gemeinsam gegen den Anstieg der Kraftstoffpreise vorzugehen und die weltweite Verfügbarkeit von Raffinerieprodukten sicherzustellen», wie es aus dem Élysée-Palast in Paris hiess.

Macron betonte den Angaben nach dabei, dass die G7-Staaten ein gemeinsames Interesse daran hätten, koordiniert vorzugehen, ohne Beschränkungen der Exporte. Zuvor hatte Trump angekündigt, einen Exportstopp für Diesel zu prüfen, der auch die europäischen Länder betreffen würde.
Zugleich solle die Versorgung der G7-Staaten und des Weltmarktes mit Rohöl und raffinierten Erdölprodukten sichergestellt werden. Die G7 sind ein informeller Zusammenschluss wirtschaftlich starker Industrienationen, auch Deutschland gehört neben Frankreich und den USA dazu. Den Élysée-Angaben zufolge laufen auch auf europäischer Ebene Gespräche zur Koordinierung entsprechender Massnahmen. Darüber hinaus tauschte Macron sich auch mit dem kanadischen Regierungschef Mark Carney zu dem Thema aus.
Frankreich hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7 inne. Nach Angaben aus dem Élysée arbeitet das Land auch mit der Internationalen Energieagentur (IEA) zusammen. Eine Videokonferenz der G7-Staats- und Regierungschefs soll demnach möglichst zeitnah stattfinden, um Massnahmen gegen den Preisdruck zu koordinieren.










