Trotz Waffenruhe: Passage durch Hormus bleibt eingeschränkt
Der Iran hält weiterhin an einer Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus fest. Der staatliche Sender Irib verwies auf X auf eine Erklärung von Aussenminister Abbas Araghtschi.

Demnach unterliegt der Schiffsverkehr nach wie vor «technischen Beschränkungen und der Abstimmung mit den iranischen Streitkräften». Schiffe dürfen erst nach Erhalt einer offiziellen Genehmigung zwischen zwei iranischen Inseln hindurchfahren und iranische Hoheitsgewässer durchqueren.
Die US-Zeitung «Wall Street Journal» zitierte ein Besatzungsmitglied eines Schiffes. Demnach wurde per Funk mitgeteilt, dass eine Genehmigung der Sepah-Marine für eine Passage eingeholt werden müsse. «Jedes Schiff, das versucht, ohne Genehmigung durchzufahren, wird zerstört.» Die Sepah-Marine ist der maritime Arm der Iranischen Revolutionsgarden.
US-Präsident Trump hatte zuvor erklärt, Bedingung für die «beidseitige Waffenruhe» sei die «vollständige, unverzügliche und sichere» Öffnung der Strasse von Hormus. Iran kündigte an, den Schiffsverkehr unter Einschränkungen zu ermöglichen
Nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes MarineTraffic nimmt der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus wieder Fahrt auf. Es seien erste Anzeichen für Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus zu beobachten.










