Ticker: Trump setzt Iran Ultimatum für Strasse von Hormus
Der Iran-Krieg dauert bereits seit drei Wochen. Mehrere hochrangige Politiker und Militärs wurden von Israel und den USA getötet.

Das Wichtigste in Kürze
- Am 28. Februar griffen Israel und die USA den Iran an und starteten den Krieg.
- Der Iran schlägt grossflächig zurück und attackiert auch Ziele in den Golfstaaten.
- Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine Entwicklung im Nahen Osten.
Am 28. Februar griffen die USA und Israel den Iran an. Seither wurden mehrere hochrangige Militärs und Politiker, darunter der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Zudem greift Israel wieder Stellungen der Hisbollah im Libanon an.
Der Iran schlägt grossflächig zurück und attackiert auch die Golfstaaten sowie deren Energieinfrastruktur. Zudem blockiert das Land die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus, was zu starken Preisanstiegen und grossen Unsicherheiten führt.
Wie lange der Krieg noch dauern wird, ist unklar. Donald Trump sagte am Freitag, er erwäge, die Angriffe zurückzufahren, man stehe kurz davor, die Ziele zu erreichen. Gleichzeitig sind aber Tausende weitere US-Soldaten auf dem Weg in den Nahen Osten.
Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Strasse von Hormus
01.22: Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Strasse von Hormus vollständig und «ohne Drohungen» öffnen. Andernfalls würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, «beginnend mit dem grössten!», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Iran: Mehr als 1500 Tote seit Kriegsbeginn
01.15: Im Iran sind seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar nach offiziellen Angaben mehr als 1500 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien mehr als 200 Menschen im Alter von unter 18 Jahren, teilte der iranische Staatssender Irib unter Berufung auf das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mit.

21'000 weitere Menschen seien verletzt. Mehr als 220 medizinische Zentren hätten evakuiert werden müssen. 21 medizinische Mitarbeiter seien tot, berichtete der iranische Sender weiter.
Trump gibt sich trotzig: Haben Iran von der Landkarte gefegt
01.09: Donald Trump hält sich im Iran-Krieg für einen erfolgreichen Feldherrn. In Reaktion auf eine Analyse des «New York Times»-Autoren David Sanger, wonach Trump viele seiner Kriegsziele bislang nicht erreicht habe, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social trotzig zurück: «Doch, das habe ich, und Wochen früher als geplant!»
Die USA hätten den Iran «von der Landkarte gefegt.» Das Land habe keine Führung mehr, die Marine und Luftwaffe seien vernichtet. Auch habe es «absolut keine Verteidigung mehr».
Der Iran wolle einen Deal abschliessen, bekräftigte Trump. «Ich will das nicht, wir sind Wochen vor dem Zeitplan», schrieb der US-Präsident weiter. Er hatte zuvor mitgeteilt, er erwäge, die Angriffe im Iran zurückzufahren. Die USA stünden kurz davor, ihre Ziele in dem seit drei Wochen andauernden Krieg zu erreichen.












