Streit um Luftraum-Nutzung: Trump wettert gegen Frankreich

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Im Streit um die Nutzung von Luftraum für den Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump Frankreich attackiert. «Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert», teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Frankreich habe sich in Bezug auf den Iran-Krieg sehr unkooperativ verhalten, fügte er hinzu. «Die USA werden sich daran ERINNERN.»

US-Präsident Donald Trump geht bei seiner Ankunft am Weißen Haus über den South Lawn. Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump geht bei seiner Ankunft am Weißen Haus über den South Lawn. Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa - Keystone/AP/Jose Luis Magana

Eine Sperrung des Luftraums für Flugzeuge, die mit dem Iran-Krieg in Verbindung stehen, gibt es in Frankreich aber nicht, wie aus einer Reaktion des Élysée-Palasts und Recherchen der Zeitung «Le Monde» hervorgeht. «US-Flugzeuge dürfen unter Einhaltung der internationalen Vorschriften für den Überflug von Staatsluftfahrzeugen französisches Hoheitsgebiet überfliegen», sagte eine diplomatische Quelle der Zeitung.

Wie «Le Monde» unter Verweis auf drei offizielle Quellen berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten, müsse für Kampfflugzeuge und Transportflugzeuge mit Militärgütern gegenwärtig jeweils für jeden Flug eine Erlaubnis in Frankreich eingeholt werden, eine sogenannte «diplomatic overflight clearance». Möglich ist also, dass einzelne Flüge nicht sofort die Erlaubnis erhielten und dies zu Trumps Reaktion führte.

Der Élysée-Palast äusserte sich «überrascht» über die Mitteilung des US-Präsidenten. «Frankreich hat seine Haltung seit dem ersten Tag nicht geändert, und wir bekräftigen diese Entscheidung, die mit der französischen Position seit Beginn dieses Konflikts im Einklang steht», hiess es lediglich aus dem Élysée-Palast.

Zuvor hatte Italien mehreren US-Flugzeugen die Landung für den Krieg gegen den Iran verweigert, dabei ging es um einen Stützpunkt auf Sizilien. Die spanische Regierung sperrte ihren Luftraum sogar für alle Flugzeuge, die mit dem Krieg gegen den Iran in Verbindung stehen. Auch die britische Regierung liegt mit den USA wegen der Nutzung von Stützpunkten der Luftwaffe im Clinch.

Kommentare

User #2572 (nicht angemeldet)

Andreas Glarner, SVP, im November 2024: «Die Freude ist wirklich sehr gross, denn Frau Harris hätte es nicht gekonnt. Trump wird für Prosperität und für Frieden in Europa sorgen. Begreift endlich, dass eure Zeit vorbei ist! Die Zeit von Verboten, von Sozialismus, von Woke-Wahn ist jetzt vorbei.»

User #2572 (nicht angemeldet)

Andreas Glarners Kommentar auf Facebook: „Trump ist ein Patrioten‑Typ, genau richtig für schwierige Zeiten.“ (2019)

Weiterlesen

Tankstelle
428 Interaktionen
Iran-Krieg
Air India Flugbegleiter
11 Interaktionen
BMI-Test

MEHR AUS STADT BERN

Ampel
1 Interaktionen
Bern
de
Länderspiel-Pause
BSV Bern
Handball
Inselspital Bern
Keine Neubauten