Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor dem Hintergrund der Krise um den russischen Truppenaufmarsch an der Grenze seines Landes schnelle Strafmassnahmen des Westens gefordert. «Was heisst Sanktionen danach? Ich finde, dass es starke vorbeugende, ernsthafte Sanktionen gegeben muss, damit es nicht einmal den Gedanken an eine Eskalation in irgendeiner Region gibt», sagte das Staatsoberhaupt am Montag. Litauen und Polen sicherten der Ukraine zugleich ihre Solidarität zu.
Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • «Die Sicherheit der Ukraine ist eine fundamentale Frage», sagte der polnische Staatschef Andrzej Duda bei einem Treffen mit Selenskyj in den westukrainischen Karpaten.

Litauens Präsident Gitanas Nausėda sicherte Kiew Unterstützung beim Streben nach der Mitgliedschaft in der EU und der Nato zu.

Zuletzt hatten Berichte über angebliche russische Vorbereitungen zu einer Invasion der Ukraine international für Beunruhigung gesorgt. Die Europäische Union und die Nato hatten Moskau mit harten Konsequenzen im Falle einer militärischen Eskalation gedroht. Der Kreml bezeichnete die Berichte als Hysterie. Gleichzeitig fordert Moskau vom Westen, auf einen Nato-Beitritt der Ukraine und anderer Ex-Sowjetrepubliken zu verzichten.

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