Selenskyj: Rund 2000 russische Luftangriffe in Neujahrswoche

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Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft nach rund 2000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche die Verbündeten zu mehr Unterstützung auf.

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Foto: Danylo Antoniuk/AP/dpa
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Foto: Danylo Antoniuk/AP/dpa - Keystone/AP/Danylo Antoniuk

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Ukraine-Krieg lief über die Jahreswende brutal weiter.
  • Russland hat mehr als 1070 Gleitbomben, fast 1000 Drohnen und 6 Raketen eingesetzt.

Im Laufe der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1070 Gleitbomben, fast 1000 Drohnen und 6 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.

Dabei erinnerte Selenskyj in einem Video auch an einen Angriff auf die Stadt Charkiw; dort gab es am 2. Januar zahlreiche Opfer. Am Sonntag stieg die Zahl der aus den Trümmern eines getroffenen Hauses geborgenen Toten auf vier, wie die Behörden mitteilten. Mehr als 30 Menschen waren verletzt worden.

Hoffnung auf Frieden

Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen äusserte Selenskyj einmal mehr die Hoffnung auf einen gerechten und dauerhaften Frieden.

Die Ukraine setze auf künftige Sicherheitsgarantien der USA, Europas und der Partner in der «Koalition der Willigen», zu der auch Deutschland gehört.

Glaubst du, dass es bald zu einem Frieden in der Ukraine kommt?

Am Samstag hatten sich nationale Sicherheitsberater, Vertreter der EU und der Nato in Kiew getroffen, um weiter über solche Garantien zu sprechen.

Treffen am Dienstag

An diesem Dienstag soll in Paris die «Koalition der Willigen» zusammenkommen, um über Ergebnisse zu reden. Selenskyj fordert solide Sicherheitsgarantien der USA und der europäischen Staaten, die die Ukraine nach einem Kriegsende vor künftigen russischen Angriffen schützen sollen.

Das bedeute ganz klar, dass «auf jeden Fall» mindestens französische und britische Truppen in der Ukraine stationiert sein würden, sagte Selenskyj am Samstag.

Russland, das an den Gesprächen nicht beteiligt ist, warnt immer wieder vor der Stationierung von Soldaten aus Nato-Staaten in der Ukraine.

Ein Friedensabkommen ist auch nach fast vier Jahren des russischen Angriffskrieges weiter nicht in Sicht.

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Kommentare

User #6021 (nicht angemeldet)

Darf und nicht verboten und erlaubt sein. Das ist Nachbarn und versteht das nicht mehr.

User #5127 (nicht angemeldet)

Soll die gleiche Leier 2026 weitergehen..!

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