NATO

Selenskyj rechnet mit massiven russischen Attacken vor Nato-Gipfel

Keystone-SDA
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Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechnet mit massiven russischen Angriffen noch vor dem Nato-Gipfel Mitte der Woche in Ankara. In einer Warnung auf Facebook berief er sich dabei auf Informationen des ukrainischen Geheimdienstes.

ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Rutte teil. Foto: Sergei Grits/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Rutte teil. Foto: Sergei Grits/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Sergei Grits

«Das entspricht ganz (Kremlchef Wladimir) Putins Art – unmittelbar nach dem amerikanischen Unabhängigkeitstag und vor dem Nato-Gipfel in Ankara», sagte er. Russland wolle schlicht «noch mehr Unheil anrichten und Menschen töten». Die Vertreter der Nato kommen am Dienstag und Mittwoch in der türkischen Hauptstadt zusammen.

Gleichzeitig appellierte Selenskyj an die Partner der Ukraine, die Flugabwehr seines Landes zu unterstützen. «Jede Verzögerung bei der Lieferung von Raketen für unsere Flugabwehr und für die Patriot-Systeme kostet Menschenleben und ermutigt Russland, den Krieg fortzusetzen», sagte er. Die Welt verfüge durchaus über die notwendige Menge und Qualität an Flugabwehrsystemen. Nötig sei aber, diese der Ukraine auch zur Verfügung zu stellen. «Und das sind natürlich in erster Linie die Entscheidungen der USA, die Entscheidungen der Mächtigen in Europa und in der Welt.»

Während die ukrainische Flugabwehr eine relativ hohe Trefferquote gegen russische Drohnen und Marschflugkörper hat, ist sie gegen ballistische Raketen weitgehend machtlos. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands Raketen. Im Frühjahr beklagte Selenskyj, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter.

Zuletzt hatte Selenskyj die Möglichkeit einer eigenen Patriot-Produktion ins Spiel gebracht. Möglich sei auch eine europäische Produktion in der Ukraine.

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Kommentare

User #5867 (nicht angemeldet)

Wir erinnern uns an die Lügen von Aussenminister Lavrow (im gleichen Amt seit 2004) vom 22. 2.2022.

User #2362 (nicht angemeldet)

Wer keine Diktatoren anhimmelt wie die SVP, ist Schweizer.

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