Rechtsextremismus

Seehofer zur Untersuchung des Rechtsextremismus bei Polizei bereit

AFP
AFP

Deutschland,

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat einer Untersuchung des Rechtsextremismus bei der Polizei zugestimmt.

Horst Seehofer
Horst Seehofer lässt eine Untersuchung zu, behält seine Positon aber weiterhin bei. - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Horst Seehofer stimmt einer Untersuchung des Rechtsextremismus bei den Beamten zu.
  • An seiner Position zu dem Thema werde sich allerdings nichts ändern.
  • Weiter plant der Bundesinnenminister eine gesamtgesellschaftliche Studie dazu.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sperrt sich nicht mehr gegen eine Untersuchung des Rechtsextremismus bei der Polizei. Er lehnt eine gesonderte Studie dazu aber weiter ab.

In der angekündigten Expertise solle es darum gehen, dass Rechtsextremismus und Rassismus mit «null Toleranz» begegnet werden müsse. Dies sagte Seehofer am Dienstag in Berlin. Die Studie werde sicherstellen, «dass das auch in Zukunft in den Sicherheitsbehörden gelebt wird».

Zuvor hatte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt, dass es eine Studie zum Rechtsextremismus in der Polizei geben werde. «Wir überlegen noch, wie wir sie nennen», sagte der Finanzminister dem WDR-Podcast «Machiavelli».

Seehofer plant gesamtgesellschaftliche Studie

Seehofer betonte allerdings, dass sich an seiner Position zu dem Thema nichts geändert habe. Es werde keine Studie geben, «die sich gegen die Polizei mit Unterstellungen und Vorwürfen richtet». Die Polizeibeamten stünden in ganz überwiegender Mehrheit auf dem Boden der Verfassung, sagte der Innenminister.

Seehofer plant zudem eine Untersuchung, bei der das Thema Rassismus als gesamtgesellschaftliches Phänomen beleuchtet werden soll. Auch dabei könnte der Rechtsextremismus zur Sprache kommen. Bislang hat Seehofer nur einen Lagebericht des Bundesverfassungsschutzes vorgelegt, der auch rechtsextremistische Vorfälle bei der Polizei auflistet.

Kommentare

Weiterlesen

Berlin
5 Interaktionen
Berlin
Bildung
3 Interaktionen
Prägung

MEHR IN POLITIK

kiew
Kiew
De Meuron herrenlose Grundstücke
Herrenlose Flächen
Roger Cincera
Wil West
Sandra Nater freut sich auf mehr Familienzeit und zieht sich im Frühjahr aus der Politik zurück. - ale
Gemeinderat Herisau

MEHR RECHTSEXTREMISMUS

Demo
77 Interaktionen
Protestaktion
Bundeswehr
6 Interaktionen
Deutschland
37 Interaktionen
Mut ist weiblich

MEHR AUS DEUTSCHLAND

a
Comic war Ernst!
wer wird millionär
Nach US-Open-Sieg
Polizei Blaulicht Deutschland
5 Interaktionen
60 Millionen Schaden
Friedrich Merz
5 Interaktionen
Um Merz