Saudi-Arabien soll Ziele im östlichen Jemen bombardiert haben

    Keystone-SDA
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    Jemen,

    Saudi-Arabien hat im östlichen Jemen nach Darstellung der Separatisten mit Luftangriffen begonnen. Die saudische Luftwaffe habe Stellungen der Separatisten bombardiert, berichtete der örtliche Fernsehsender Aden Independent TV, der mit dem sogenannten STC verbunden ist. Saudi-Arabien äusserte sich nicht zu den mutmasslichen Angriffen.

    ARCHIV - Auf diesem Videostandbild sind Kämpfer des südlichen Übergangsrats (STC) zu sehen, als sie sich auf dem Weg zum Präsidentenpalast machen. Foto: Uncredited/AP/dpa
    ARCHIV - Auf diesem Videostandbild sind Kämpfer des südlichen Übergangsrats (STC) zu sehen, als sie sich auf dem Weg zum Präsidentenpalast machen. Foto: Uncredited/AP/dpa - Keystone/AP/Uncredited

    Augenzeugen teilten Videos in sozialen Medien, die Luftangriffe auf Stellungen der Separatisten in der ölreichen Provinz Hadramaut zeigen sollen. Dort berichteten örtliche Quellen auch von Dutzenden Opfern in den Reihen des STC nach Kämpfen mit Stammesgruppen. Aden Independent TV meldete zunächst zwei Tote und zwölf Verletzte.

    Saudi-Arabien hatte 2015 mit Luftangriffen im Jemen begonnen, um die dortige Regierung zu unterstützen und um die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz zurückzudrängen. Riad sucht aber einen Ausweg aus dem Konflikt und die letzten Bombardierungen liegen Jahre zurück. Angriffe auf Ziele der Separatisten, die eigentlich Partner sind im Kampf gegen die Huthi, wären eine überraschende Wendung und eine neue Stufe der Eskalation.

    Die Separatisten im Süden bezeichnen sich als Südlicher Übergangsrat (STC) und werden von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt. Zuletzt haben sie grosse Gebiete in den Provinzen Hadramaut und al-Mahra eingenommen, die zusammen etwa die Hälfte der Landesfläche ausmachen. Dass sie sich gegen die Regierungstruppen wenden, setzt auch Saudi-Arabien unter Druck, das die Regierung erhalten und stärken will.

    Das saudische Aussenministerium bezeichnete die jüngste Offensive des STC als «unberechtigte Eskalation». Riad habe Hoffnung, dass die Separatisten ihre Truppen «umgehend und geordnet» aus den beiden Provinzen zurückziehen werde. Andernfalls drohten «unerwünschte Konsequenzen». Man arbeite mit den Vereinigten Arabischen Emiraten daran, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

    Die Separatisten haben sich trotz der jahrelangen Allianz immer wieder dagegen gewehrt, dass die Regierung grössere Gebiete im Süden einnimmt. Sie streben die erneute Abspaltung vom Norden an. Der Jemen war bereits zwischen 1967 und bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 gespalten.

    Der Bürgerkrieg im Jemen spielte seit einem Jahrzehnt vor allem zwischen der Huthi-Miliz, die den Norden samt der Hauptstadt Sanaa überrannte, und der Regierung samt deren Verbündeten in Riad. Alle Bemühungen um eine politische Lösung, etwa durch Vermittlungen im Oman und Initiativen der Vereinten Nationen, scheiterten.

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    Kommentare

    User #5923 (nicht angemeldet)

    Wo her haben die so eine Ausrüstung die min 1500 Euro kostet die müssten min 10 Sparen für das alles ???😂

    User #2444 (nicht angemeldet)

    Soll wäre täte hätte

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