Russland: Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Bei ukrainischen Drohnenschlägen gegen Ziele im Süden Russlands sind mindestens drei Zivilisten getötet und mehrere Menschen verletzt worden. In Jeisk im Gebiet Krasnodar wurden bei einem Angriff auf zivile Infrastruktur und Wohnhäuser zwei Kinder getötet, wie Gouverneur Weniamin Kondratjew mitteilte. Zwei Erwachsene seien verletzt worden. Der ukrainische Generalstab teilte mit, dass dort ein Kraftstofflager Ziel der Angriffe gewesen sei.

Im Gebiet Samara meldeten die Behörden einen Toten nach einem Drohnenangriff. Dort waren eine Ölraffinerie und der zweitgrösste russische Online-Versandhändler Ozon Ziele der Angriffe Kiews. Es gab mehrere Verletzte.
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass in der Nacht 457 ukrainische Drohnen abgewehrt worden seien. Von unabhängiger Seite ist das nicht überprüfbar. Zur Anzahl von Treffern machte das Ministerium keine Angaben.
Selenskyj lobt Treffer im Süden Russlands
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte seinen Streitkräften für die «hervorragende Arbeit» in Russland. Die neuen Treffer im Gebiet Samara «schränken weiterhin das militärisch-wirtschaftliche Potenzial Russlands ein und lassen den Krieg im Aggressorland spürbarer werden», sagte er. Russland nehme durch seinen Ölexport Millionen für die Kriegsmaschinerie ein.
Zugleich berichtete Selenskyj, dass Ergebnisse früherer ukrainischer Angriffe nun bestätigt seien. So seien auf dem russischen Militärflugplatz Saki auf der von Moskau schon 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ein Kampfjet und vier Fahrzeuge zerstört worden. In der russischen Region Brjansk seien Stationen zur Steuerung von Drohnen für Angriffe auf ukrainische Städte und Dörfer ausgeschaltet worden.
Die Ukraine wehrt sich seit viereinhalb Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg.










