Russland ist mit seinem Versuch gescheitert, eine Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor dem UN-Sicherheitsrat zu blockieren.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tritt im Hauptquartier der Vereinten Nationen zusammen, um über Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit zu beraten. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tritt im Hauptquartier der Vereinten Nationen zusammen, um über Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit zu beraten. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Mary Altaffer
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wolodymyr Selenskyj wird heute im UN-Sicherheitsrat sprechen.
  • Moskau wollte den Auftritt von Selenskyj per Einspruch verhindern.
  • Der Einspruch hat im UN-Sicherheitsrat nicht die nötigen Stimmen erreicht.

Vor genau sechs Monaten begann Russland seine Invasion – anlässlich dessen trifft sich heute der UN-Sicherheitsrat in New York. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird per Videobotschaft zu dem Gremium sprechen.

Moskau erreichte im mächtigsten UN-Gremium am Mittwoch nicht den nötigen Rückhalt, um die Videobotschaft Selenskyjs zu verhindern: 13 der 15 Mitglieder waren für einen Auftritt des ukrainischen Präsidenten.

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hatte seinen Einspruch damit begründet, dass Selenskyj nicht per Video zugeschaltet werden dürfe. Er müsse stattdessen persönlich anwesend sein. Er hätte für die Sitzung des Rates nach New York fliegen können.

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