Russische Starlink-Drohnen: Ukraine arbeitet mit SpaceX an Lösung
Nach Berichten über russische Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung hat das ukrainische Verteidigungsministerium den US-amerikanischen Raumfahrtkonzern SpaceX von Milliardär Elon Musk kontaktiert. «Ich bin der Präsidentin von SpaceX, Gwynne Shotwell, und besonders Elon Musk für die schnelle Reaktion und den Beginn der Arbeiten an der Lösung des Problems dankbar», schrieb Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bei Telegram. Zuvor waren mehrere russische Drohnen unerwartet über ukrainischen Städten aufgetaucht.

Den Berichten zufolge waren die Fluggeräte direkt über die von SpaceX bereitgestellte Internetverbindung steuerbar. Damit seien sie in der Lage, besonders niedrig zu fliegen und können sich unbemerkt von der Flugabwehr Zielen nähern. Am Montag kreiste bei Tageslicht eine derartige Drohne bereits mehrere Minuten über dem Zentrum der Hauptstadt Kiew, ohne dass Luftalarm ausgelöst wurde. Die Dreimillionenstadt ist über 180 Kilometer von der russischen Grenze entfernt und mit modernen westlichen Flugabwehrsystemen und Radaren ausgestattet.
Fedorow fügte in seinem Beitrag hinzu: «Westliche Technologien sollen auch weiter der demokratischen Welt dabei helfen, die zivile Bevölkerung zu verteidigen und nicht für Terror und die Vernichtung friedlicher Städte genutzt werden.» Er erinnerte dabei daran, dass Starlink-Systeme seit Kriegsbeginn «äusserst wichtig» für die Widerstandsfähigkeit der Ukraine geworden seien. Das osteuropäische Land wehrt sich mit westlicher Hilfe seit fast vier Jahren gegen eine russische Invasion.














