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    Republikaner Massie will Hegseth des Amtes entheben

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der Republikaner Massie will Hegseth des Amtes entheben. Der Pentagon-Chef sei eine Bedrohung für die Verfassung.

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    Der Republikaner und Trump-Kritiker Thomas Massie will Pete Hegseth des Amtes entheben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Republikaner Thomas Massie hat ein Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth eingeleitet.
    • Er wirft dem Verteidigungsminister «schwere Verbrechen und Verfehlungen» vor.
    • Dass der Antrag durchkommt, ist unwahrscheinlich, doch er lenkt die Aufmerksamkeit auf den Iran-Krieg.

    Der republikanische US-Kongressabgeordnete Thomas Massie hat Verteidigungsminister Pete Hegseth «schwere Verbrechen und Verfehlungen» vorgeworfen und ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn in die Wege geleitet.

    Der Pentagon-Chef stelle aus seiner Sicht eine «Bedrohung für die Verfassung» dar, sagte der Politiker aus Kentucky bei der Vorstellung seines Vorhabens im Repräsentantenhaus.

    hegseth
    Auf Pete Hegseth kommt ein Amtsenthebungsverfahren zu. - keystone

    Unter anderem bemängelt Massie, dass der Einsatz von US-Streitkräften im Iran-Krieg ohne Autorisierung durch den Kongress erfolgt sei. Hegseth habe in einer Weise gehandelt, die «mit seinen Amtspflichten und der Rechtsstaatlichkeit in eklatantem Widerspruch» stehe.

    Antrag kommt für Trump zur Unzeit

    Das von Massie – einem bekannten Kritiker von US-Präsident Donald Trump und dessen Politik – angestrebte Amtsenthebungsverfahren ist eher symbolischer Natur: Die Republikaner haben derzeit noch in beiden Parlamentskammern eine knappe Mehrheit, sodass es unwahrscheinlich ist, dass Trumps Partei sich gegen seinen «Kriegsminister» ausspricht.

    Dem Nachrichtenportal «Politico» und der Zeitung «The Hill» zufolge muss sich das Repräsentantenhaus aufgrund der Art des Antrages allerdings dennoch mit dem Vorhaben beschäftigen und noch in dieser Woche darüber abstimmen, was für die Republikaner wenige Wochen vor den US-Parlamentswahlen eine heikle Angelegenheit darstellt.

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    Kriegsminister Pete Hegseth bringt seinen Chef Donald Trump in eine ungemütliche Lage kurz vor den Midterms. - keystone

    Der Iran-Krieg ist in den USA unpopulär und bringt Trump und seine Republikaner vor den Midterms auch wegen der gestiegenen Spritpreise im Land ohnehin in Bedrängnis.

    Es ist bereits das zweite Mal binnen eines Jahres, dass gegen Hegseth ein Amtsenthebungsverfahren vorangebracht wird: Mitte April machte sich bereits die demokratische Kongressabgeordnete Yassamin Ansari für ein solches stark. Sie argumentierte, der Republikaner habe «US-Truppen durch die unbefugte Weitergabe geheimer Informationen in grosse Gefahr gebracht, sein Amt missbraucht und sich seines Amtes unwürdig verhalten».

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    Kommentare

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Solange es eine Frage des Geldes ist wer gewählt wird und wer nicht, wird es ganz sicher nicht besser in den Staaten. Was denkt ihr denn wohin die ganzen Schulden geflossen sind?

    User #1580 (nicht angemeldet)

    Wer konkret hat denn jetzt die Mädchenschule in Minab/Iran gebombt? EFür den Mord hätten doch schon längst Handschellen klicken und die Todeszellen entstaubt werden müssen.

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