Rechte für Kurden? Trump und al-Shara sprechen über Syrien

Maja Bojic
Maja Bojic

Syrien,

US-Präsident Trump und Syriens Präsident al-Sharaa betonten bei einem Telefonat die Notwendigkeit, die Rechte der Kurden im syrischen Staat zu gewährleisten.

Trump al-Sharaa Kurden
In einem Telefonat sprachen US-Präsident Donald Trump und Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa über die Lage der Kurden. (Archivbild) - keystone

US-Präsident Donald Trump und Syriens Präsident Ahmed al-Sharaa haben in einem Telefonat über die Lage der Kurden gesprochen. Die Staatschefs betonten am Montag die Notwendigkeit, die Rechte der Kurden in Syrien zu schützen, teilte die syrische Präsidentschaft mit.

Trump und al-Sharaa unterstrichen laut der «Tiroler Tageszeitung» die Bedeutung der Wahrung der Einheit und Unabhängigkeit des syrischen Staatsgebiets. Zudem besprachen sie die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der jihadistischen Miliz Islamischer Staat.

Macht Trump einen guten Job?

Das Telefonat erfolgte nach tagelangen Kämpfen zwischen der syrischen Armee und der kurdisch dominierten Miliz Demokratische Kräfte Syriens (SDF).

Die syrischen Regierungstruppen vertrieben kurdische Kämpfer aus mehreren Gebieten, darunter zwei Stadtviertel der nordsyrischen Grossstadt Aleppo, berichtet «Südtirol News».

Zentralregierung übernimmt kontrollierte Provinzen der Kurden

Al-Sharaa stellte am Sonntag ein umfassendes Abkommen zwischen dem syrischen Zentralstaat und der SDF vor, meldet «Puls 24». Die Vereinbarung sieht die Übergabe der kurdisch kontrollierten Provinzen Deir ez-Zor und Raqqa an die Zentralregierung vor.

In diesen Provinzen stellt die arabische Bevölkerung die Mehrheit dar. Am Montag rückte die syrische Armee bereits in Teile von Deir ez-Zor vor.

Das sogenannte 14-Punkte-Abkommen bedeutet laut «Heute» de facto ein Ende der kurdischen Selbstverwaltung in Nordostsyrien. Die autonomen SDF-Strukturen müssen aufgelöst werden, und die Kontrolle geht an Damaskus über.

Schwierige Verhandlungen zwischen al-Sharaa und SDF-Chef

Al-Sharaa traf den SDF-Anführer Mazloum Abdi, um über das Abkommen zu beraten. Das Gespräch verlief laute der «Presse» doch nicht positiv, wie ein kurdischer Vertreter der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Zwischen al-Sharaa und Abdi bestanden Differenzen bezüglich des Mechanismus zur Umsetzung der Vertragsbedingungen.

Al-Sharaa Kurden
Al-Sharaa beriet sich mit SDF-Anführer Mazloum Abdi über das Abkommen und die Lage der Kurden. (Archivbild) - keystone

Trotz des Abkommens meldeten sowohl die syrische Armee als auch kurdische Kräfte weitere Kämpfe, schreibt die «Presse».

Kommentare

User #5923 (nicht angemeldet)

Die Welt Despotos schütteln sich ihre Hände 🫣

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