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Im Iran-Krieg zeichnet sich kein schnelles Ende ab. US-Präsident Donald Trump weist seine Berater an, sich auf eine monatelange Seeblockade einzustellen.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwischen den USA und dem Iran herrscht eine Waffenruhe, die Verhandlungen stocken.
- Die Strasse von Hormus bleibt blockiert, die Weltwirtschaft bangt.
- Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.
Seit Wochen hält der Krieg zwischen den USA und dem Iran die Welt in Atem. Derzeit gilt zwar eine Waffenruhe, aber die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran sind ins Stocken geraten.
Streitpunkt Nummer eins: die Strasse von Hormus. Die USA blockieren iranische Schiffe und Häfen, der Iran wiederum hält die Meerenge weitgehend dicht.
Auch zwischen dem Libanon und Israel gilt eine Waffenruhe, Verhandlungen sind geplant. Beide Seiten werfen sich derweil Verstösse gegen die Feuerpause vor.
Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:
Trump: USA erwägen Truppenreduzierung in Deutschland
00.30: Die USA prüfen nach Aussage von Präsident Donald Trump eine mögliche Truppenreduzierung in Deutschland. Eine Entscheidung solle in Kürze getroffen werden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Zuletzt entbrannte ein Streit zwischen Friedrich Merz, der die US-Offensive im Iran kritisierte, und Donald Trump. Es sei kein Wunder, «dass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht». Er warf dem Kanzler vor, damit einverstanden zu sein, dass der Iran über Atomwaffen verfüge.

Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 mit einer Reduzierung des Truppenkontingents in Deutschland gedroht. Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April 86'000 Soldaten in Europa stationiert – davon rund 39'000 in Deutschland. Die Zahl verändert sich regelmässig, auch wegen Rotationen und Übungen.
Trump: Iran-Gespräche laufen telefonisch
00.05: Donald Trump hat erklärt, dass die Verhandlungen mit dem Iran derzeit telefonisch geführt werden. Man verzichte auf zeitaufwendige persönliche Treffen, auch wenn er diese bevorzuge, sagte Trump am Mittwoch im Weissen Haus. Es sei «lächerlich» 18 Stunden zu fliegen, um am Ende absehbar unbefriedigende Ergebnisse zu erhalten.
Zwar habe es Fortschritte gegeben, ein Durchbruch sei aber noch nicht erreicht, sagte er. Eine Einigung werde es nur geben, wenn Teheran vollständig auf Atomwaffen verzichte. Auf die Frage, ob dafür aus seiner Sicht zusätzlicher militärischer Druck nötig werden könnte, zeigte sich Trump unentschieden. «Ich weiss es nicht», sagte er.












