Putin empfängt Irans Aussenminister in St. Petersburg

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Russland,

    Russlands Präsident Wladimir Putin trifft Irans Aussenminister Abbas Araghtschi in St. Petersburg – und bekräftigt die strategische Partnerschaft beider Länder.

    irans aussenminister putin
    Kremlchef Putin sicherte bei einem Treffen mit Irans Aussenminister Araghtschi dem Land weitere Unterstützung zu. - keystone

    Kremlchef Wladimir Putin hat dem Iran bei einem Treffen in St. Petersburg Moskaus weiteres Engagement zugesichert. Irans Aussenminister Abbas Araghtschi reiste dafür eigens in die Newa-Metropole, wie der «Tagesspiegel» berichtet.

    Putin erklärte, er habe eine Botschaft des obersten Führers Modschtaba Chamenei erhalten. Er könne bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzten, so Putin.

    Kann im Iran-Krieg bald eine Lösung gefunden werden?

    Araghtschi bezeichnete die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau als auf höchstem Niveau. Er dankte Russland ausdrücklich für die geleistete Unterstützung, wie der «Tagesspiegel» weiter berichtet.

    Putin trifft Irans Aussenminister und bekräftigt strategische Partnerschaft

    Der Besuch war laut dem SRF-Russland-Korrespondenten Calum MacKenzie einerseits wenig überraschend. Russland und der Iran pflegten seit Jahren eine strategische Partnerschaft, schreibt das «SRF».

    Überraschend sei der Besuch dennoch, weil sich Moskau aus dem aktuellen Krieg im Nahen Osten bislang eher herausgehalten habe.

    Putin wolle US-Präsident Donald Trump wegen der Hoffnung auf Hilfe in der Ukraine nicht verärgern, analysiert das «SRF».

    Strasse von Hormus und Atomfrage im Fokus

    Araghtschi hatte vor dem Treffen auch Pakistan besucht. Dort übergab er Vermittlern schriftliche Nachrichten zu «roten Linien» des Iran, berichtete die «Tiroler Tageszeitung».

    Darunter Atom-Fragen und die Blockade der Strasse von Hormus.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte laut «Tiroler Tageszeitung», eine Rückkehr zu Kampfhandlungen liege weder im Interesse Teherans noch der Weltwirtschaft. Russland sei zur Vermittlung in dem Konflikt bereit.

    Moskau bietet Uranannahme an

    Moskau bekräftigte zuletzt mehrfach sein Angebot, angereichertes Uran aus dem Iran abzunehmen.

    irans aussenminister putin
    Kremlchef Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi in St. Petersburg. - keystone

    Eine der zentralen Forderungen der USA ist der Verzicht des Iran auf eine Atombombe, hält der «Tagesspiegel» fest.

    Putin erklärte laut «Tiroler Tageszeitung», Russland werde alles im Interesse der Region tun, um Frieden möglichst rasch zu ermöglichen. Er hoffe auf ein baldiges Ende des Konflikts.

    Kommentare

    User #4998 (nicht angemeldet)

    Westen haben Energiekollaps und die Preise werden enorm steigen. Russland mit Iran werden die USA und den Westen zerschlagen.

    User #3452 (nicht angemeldet)

    Wladimir Putin: Wirtschaftskollaps, Hacker-Angriff und Revolutionsgefahr - bricht sein System zusammen? Für Wladimir Putin gibt es aktuell wenig erfreuliche Nachrichten: Die russische Wirtschaft schwächelt offenbar noch stärker, als Moskau offiziell zugibt. Die Unzufriedenheit in der eigenen Bevölkerung wächst und Propaganda-Sendungen werden immer unbeliebter. Außerdem blamiert ein Hacker-Angriff den Kreml.

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