Stadt Zürich

Kantonales Labor Zürich beanstandet zehn Prozent der Proben

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Das Kantonale Labor Zürich hat im vergangenen Jahr zehn Prozent der 21'278 Proben beanstandet. Die hohe Zahl sei aber auf gezielte Kontrollen von Produkten mit erhöhten Risiko zurückzuführen.

Das Kantonale Labor Zürich stellte fest, dass einige Solarien verbotenerweise Minderjährigen den Zugang ermöglichten. (Symbolbild)
Das Kantonale Labor Zürich stellte fest, dass einige Solarien verbotenerweise Minderjährigen den Zugang ermöglichten. (Symbolbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Zu den Verstössen gegen gesetzliche Vorgaben gehörten unter anderem verbotener Zugang für Minderjährige in Solarien, wie das Kantonale Labor am Dienstag mitteilte. Dies ist möglich, wenn die Zutrittskontrollen deaktiviert werden. Dabei reichte das Labor bei Wiederholungsfällen Strafanzeigen ein.

Auch Kinos gerieten in den Fokus: Bei Werbung für Suchtmittel schritt das Labor ein. Den Trend zu proteinhaltigen Lebensmitteln kontrollierte das Labor genau. Steht «High Protein» drauf, müssen Zusammensetzung und Kennzeichnung die gesetzlichen Anforderungen erfüllen – was nicht immer der Fall war. Schliesslich mussten auch 18 Produkte wegen Pestizidrückständen zurückgerufen werden.

Im November 2025 erhielt das Labor eine neue Fachstelle. Sie ist für Tabak, Vapes, Zigaretten und Hanf mit tiefem THC-Gehalt zuständig. Sie soll Betriebskontrollen, Testkäufe und Werbekontrollen durchführen.

Das Kantonale Labor zieht insgesamt ein positives Fazit. Die gesetzlichen Vorgaben seien grösstenteils eingehalten worden. Bei Frittierölproben aus Restaurants habe es selten Beanstandungen gegeben und geprüfte Schmuckprodukte seien zum grössten Teil unbedenklich gewesen.

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