Wegen der Vorbereitung eines Anschlags muss sich ab Donnerstag (09.30 Uhr) eine mutmassliche Rechtsextremistin vor dem Münchner Oberlandesgericht verantworten.
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Justitia - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Angeklagte soll sich ausserdem Informationen über Sprengstoffe sowie Material für den Bau von Brandsätzen über das Internet besorgt haben..

Der 55-jährigen Susanne G. wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zur Last gelegt, weil sie einen Brandanschlag auf Amtsträger oder Muslime vorbereitet haben soll. Im Sommer vergangenen Jahres soll sie zu dem Zweck bereits mögliche Opfer ausgespäht haben.

Die Angeklagte soll sich ausserdem Informationen über Sprengstoffe sowie Material für den Bau von Brandsätzen über das Internet besorgt haben. Ferner schickte sie laut Anklage Drohbriefe mit scharfen Patronen an Mandatsträger, einen muslimischen Verein und einen Verein zur Flüchtlingshilfe. Die aus Bayern stammende Frau wurde im September 2020 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Es sind mehr als 20 Verhandlungstage geplant.

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