Macrons Umweltministerin Amélie de Montchalin verliert ihren Pariser Wahlkreis bei den Parlamentswahlen. Sie muss deshalb ihren Regierungsposten räumen.
Amélie de Montchalin
Umweltministerin Amélie de Montchalin. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Amélie de Montchalin wird nicht ins französische Parlament gewählt.
  • Die Umweltministerin muss deshalb auch ihren Posten in der Regierung räumen.
  • Ein Vertreter des Linksbündnisses gewinnt den Wahlkreis Essonne im Pariser Grossraum.

Die französische Umweltministerin Amélie de Montchalin hat in der Endrunde der französischen Parlamentswahl eine Schlappe eingesteckt. Die Ressortchefin, die für das Lager von Präsident Emmanuel Macron angetreten war, verlor ihren Wahlkreis im Département Essonne im Pariser Grossraum, wie sie am Abend bestätigte. Sie werde der neuen Regierung nicht mehr angehören, sagte sie.

Vor der Wahl hatte es geheissen, dass Ministerinnen und Minister ihre Posten räumen müssten, falls sie in ihren Wahlkreisen scheitern sollten. Der Vertreter des Linksbündnisses Nupes, Jérôme Guedj, setzte sich gegen die Ressortchefin durch.

In der am 20. Mai vorgestellten Regierung von Premierministerin Élisabeth Borne hat de Montchalin eine vergleichsweise herausgehobene Rolle; sie steht auf der Liste der Minister auf Platz fünf.

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