Nordkorea kritisiert Sanktionspolitik der USA

    Keystone-SDA
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    Nordkorea,

    Donald Trump spricht immer wieder von einer guten Beziehung zu Kim Jong Un . Nun äussert sich Nordkorea aber kritisch gegenüber der US-Sanktionspolitik.

    Donald Trump Kim Nordkorea
    Donald Trump spricht immer wieder von Fortschritten im Konflikt und eine gute Beziehung zu Kim Jong Un. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Angesichts des stockenden Dialogs verstärkt Nordkorea die Kritik an den USA.
    • Die USA setzen Nordkorea in Bezug auf eine atomare Abrüstung stark unter Druck.

    Angesichts des stockenden Dialogs mit den USA verstärkt Nordkorea seine Kritik an der Sanktionspolitik Washingtons. In einer Erklärung warnte das Institut für amerikanische Studien des nordkoreanischen Aussenministeriums die US-Regierung.

    Sie wolle Nordkorea durch Sanktionen und Druck sowie mit «Menschenrechtsgeschrei» zur Aufgabe seiner Atomwaffen bewegen. Dies sei eine Fehlkalkulation und werde den Weg zur atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel für immer blockieren, zitierten die staatlichen Medien das Institut am Sonntagabend.

    Das Institut nahm unter anderem Anstoss an den jüngsten Sanktionen der USA, die gegen drei weitere Mitglieder der kommunistischen Führung Nordkoreas gerichtet waren. Das US-Finanzministerium hatte ihnen vorgeworfen, die brutale, staatlich verordnete Zensur vollstreckt und Menschenrechtsverstösse begangen zu haben. Zu den Betroffenen zählte auch der Direktor der Abteilung für Organisation und Lenkung, Choe Ryong Hae, der als rechte Hand von Machthaber Kim Jong Un gilt.

    Fortschritte im Konflikt

    Washington und die Uno haben im Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm ein striktes Sanktionsregime gegen das Land aufgebaut. Es ist Teil der Nordkorea-Politik von US-Präsident Donald Trump. Trotzdem hatte Donald Trump immer wieder von Fortschritten im Konflikt und eine gute Beziehung zu Kim Jong Un gesprochen.

    Bei seinem historischen Gipfeltreffen mit Donald Trump im Juni in Singapur hatte Kim seine Absicht zur «Denuklearisierung» bekräftigt. Es gab jedoch bisher keine konkreten Zusagen, bis wann abgerüstet werden soll, und wie die Gegenleistungen Washingtons aussehen könnten.

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