Moskau: Witkoff reist vor Ablauf von Trumps Frist nach Russland

    Gerrit Fredrich
    Gerrit Fredrich

    USA,

    US-Präsident Trump setzt Russland eine Frist zur Waffenruhe. Vor Ablauf soll Sondergesandter Steve Witkoff nach Moskau reisen, um zu vermitteln.

    US-Sondergesandter Steve Witkoff und Kremlchef Wladimir Putin
    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff will in Moskau weitere Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine führen. (Archivbild) - dpa

    Steve Witkoff, US-Sondergesandter für Russische Angelegenheiten, wird nach Angaben von Präsident Trump wahrscheinlich Mittwoch oder Donnerstag nach Russland reisen. Dies kündigte Trump vor Journalisten vor einem Rückflug nach Washington an.

    Kann die USA Russland doch noch zum Frieden bewegen?

    Trump hatte dem Kreml zuvor eine zehn Tage dauernde Frist gesetzt, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Andernfalls drohen Sanktionen gegen wichtige Handelspartner Russlands wie China und Indien, so «Reuters».

    Witkoff will Gespräche mit Putin in Moskau führen

    Witkoff war bereits mehrfach in Russland und traf mehrfach mit Präsident Wladimir Putin zusammen. Bei dem bevorstehenden Besuch soll er Trumps Botschaften übermitteln und eine Waffenruhe verhandeln, berichtet die «Times».

    Steve Witkoff wird erneut Putin treffen. (Archivbild) - keystone

    Der Kreml zeigte sich bislang unbeeindruckt von US-Drohungen. Der Sprecher Dmitri Peskow kündigte an, dass die Gespräche schwierig seien, eine Einigung aber weiterhin angestrebt werde.

    Russland bisher unbeeindruckt

    Ungeachtet der Drohungen und Verhandlungen fliegen russische Angriffe weiterhin auf die Ukraine. Laut ukrainischer Luftwaffe wurden zuletzt hunderte Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt.

    Die USA prüfen laut der Times weitere Sanktionen bei Nichterreichung eines Waffenstillstands. Witkoffs Besuch gilt als letzte diplomatische Chance vor einer möglichen Eskalation.

    Kommentare

    User #5064 (nicht angemeldet)

    Vermutlich wird Putin den US-Gesandten sofort in Geiselhaft nehmen. Also ich würde mir nicht getrauen, in Kreml zu gehn.

    User #1086 (nicht angemeldet)

    Würde mir das sparen

    Weiterlesen

    ukranie genf
    6 Interaktionen
    In Genf
    Malaysia Summit
    71 Interaktionen
    Ukraine-Krieg
    Russlands Präsident Putin
    28 Interaktionen
    Äusserungen

    MEHR IN POLITIK

    Flavia Wasserfallen
    Frauen-Fussball
    Elon Musk
    6 Interaktionen
    Starlink im Wallis?
    3 Interaktionen
    Washington/Kiew

    MEHR AUS USA

    Ben Affleck
    «Keine Priorität»
    Giftspritze Hinrichtung
    4 Interaktionen
    Nashville
    Pike
    93 Interaktionen
    Fall Christa Pike