Moskau droht London wegen Drohnenlieferung an die Ukraine

Esada Kunic
Esada Kunic

Russland,

Moskau macht London für den Einsatz britischer Drohnen in der Ukraine verantwortlich und droht mit unvermeidlichen Konsequenzen.

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Moskau beschuldigt London der Eskalation im Ukraine-Krieg und droht: Grossbritannien werde einen Preis zahlen müssen. - keystone

Die «Sunday Times» hatte berichtet, dass die ukrainische Armee britische Drohnen für Angriffe tief im russischen Staatsgebiet eingesetzt hat. Demnach sollen zwei britische Unternehmen Drohnen an die Ukraine geliefert haben, die bei Schlägen auf Russland zum Einsatz kamen.

Zu den angegriffenen Zielen sollen militärische und industrielle Einrichtungen innerhalb Russlands gehört haben, wie «n-tv» berichtet. Mehrere ukrainische Militärquellen bestätigten den Einsatz der britischen Geräte gegenüber der britischen Zeitung.

Sollte Grossbritannien der Ukraine weiterhin Drohnen liefern, auch wenn Moskau mit Konsequenzen droht?

Grossbritannien gehört seit Kriegsbeginn zu den aktivsten Unterstützern der Ukraine. Wie «ZDFheute» berichtet, hat London unter anderem zugesagt, der Ukraine bis Ende Jahr 150'000 Drohnen zu liefern.

Drohnen für Ukraine: Moskau droht mit Konsequenzen

Die russische Botschaft in London reagierte umgehend mit einer scharfen Erklärung. Grossbritannien habe sich damit zum «Komplizen und Mittäter» bei Angriffen auf Russland gemacht, berichtet «n-tv».

London habe sich «bewusst für eine Eskalation» des Ukraine-Konflikts entschieden, erklärte die Botschaft weiter. Moskau warnte, London werde sich «verantworten» und einen «Preis» zahlen müssen.

Das britische Verteidigungsministerium wies die Drohungen noch in derselben Nacht zurück. Grossbritannien bleibe entschlossen, der Ukraine jene Ausrüstung bereitzustellen, die sie zur Verteidigung gegen Russlands völkerrechtswidrige Invasion benötige.

Bundesregierung zeigt sich unbeeindruckt

Bereits am Montag hatte die Bundesregierung ähnliche Drohungen aus Moskau zurückgewiesen. Laut der «Berliner Zeitung» erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts, Drohungen gegen EU- und Nato-Partner seien «nichts Neues».

Man nehme sie zur Kenntnis, lasse sich aber weder einschüchtern noch in der Unterstützung für die Ukraine beirren. Auslöser war eine Äusserung von Russlands Aussenminister Sergej Lawrow vom Freitag.

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Britische Drohnen sollen in der Ukraine für Angriffe auf russisches Gebiet eingesetzt worden sein – Moskau droht London mit Konsequenzen. - keystone

Russland werde seine Methoden «stark verschärfen», um alles zu zerstören, was die ukrainische Kriegsmaschinerie aus dem Westen versorge. Seine Worte sorgten laut «Berliner Zeitung» auch im Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle für Aufmerksamkeit.

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Kommentare

User #2391 (nicht angemeldet)

Ich finde es übrigens eine Schande, wie die SVP immer zu Putin hielt. Unbedingt NEIN zur heuchlerischen SVP-Putinitätsiniative - wir lassen uns nicht zum Blockstaat Russlands machen.

User #2085 (nicht angemeldet)

Tag für Tag lernen die Russen, dass der dreckige Lügner und Kindermörder Putler sie nicht schützt. Er wird bald weg sein.

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