Moskau bestreitet Weitergabe von Aufklärungsdaten an Iran

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Russland,

Russlands Regierung hat den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurückgewiesen. «Wir haben dem Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen», sagte Russlands Aussenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender France Television, das auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht wurde.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kenianischen Ministerpräsidenten und Kabinettssekretär für auswärtige und Diasp...
Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kenianischen Ministerpräsidenten und Kabinettssekretär für auswärtige und Diasp... - Keystone/Pool AFP via AP/Tatyana Makeyeva

Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden. «Ich wundere mich nicht darüber, dass der Iran sie attackiert», sagte Russlands Chefdiplomat. Er bestätigte dabei, dass Moskau und Teheran weiterhin strategische Partner seien.

Dass der Iran auch Ziele in den arabischen Ländern der Region angreife, sei Folge des völkerrechtswidrigen Angriffs der USA und Israels, betonte Lawrow. Parallelen zum eigenen Angriffskrieg in der Ukraine wies er dabei zurück.

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Kommentare

User #2103 (nicht verifiziert)

Moskau ist so unglaubwürdig, dass es angebracht wäre gar nichts zu sagen.

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