Stadt Thun will Empa mit 16 Millionen unter die Arme greifen

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Thun,

Der Neubau der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in Thun rückt näher. Um das geplante Betriebsgebäude zu ermöglichen, will die Stadt der Institution 16 Millionen Franken vorschiessen.

Mit dem ESP Thun Nord wird sich das Gesicht der Stadt in den nächsten Jahren verändern. (Symbolbild)
Mit dem ESP Thun Nord wird sich das Gesicht der Stadt in den nächsten Jahren verändern. (Symbolbild) - Keystone/PETER SCHNEIDER

Konkret will Thun ein grundpfandgesichertes, zinsloses Darlehen gewähren und für ein Darlehen des Kantons Bern über zehn Millionen Franken bürgen, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die Empa selbst investiere 16 Millionen Franken in Labore und Technik, weitere fünf Millionen Franken steuere die Entwicklungspartnerin Halter AG bei.

Das Stadtparlament entscheidet Ende April über das Darlehen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2027 geplant, die Fertigstellung für Ende 2029. Inzwischen liegt laut der Mitteilung die Baubewilligung für das betroffene Baufeld in Thun Nord vor. Einsprachen hatten das Verfahren demnach um rund ein Jahr verzögert.

«Die Stadt Thun hat ein grosses Interesse an der Realisierung des Neubaus», wird Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) in der Mitteilung zitiert. Die Empa sichere hochqualifizierte Arbeitsplätze und generiere regionale Wertschöpfung. Die Forschungsanstalt hat seit 1994 einen Sitz in Thun und will diesen nun erweitern.

Der Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord gilt als bedeutendster Wirtschaftsstandort im Berner Oberland. Insgesamt 6500 Arbeitsplätze sollen laut Angaben der Stadt in diesem Gebiet entstehen. Historisch ist es durch das Militär und die Rüstungsindustrie geprägt, nun soll es etappenweise zu einem neuen Stadtteil werden.

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Kommentare

User #6340 (nicht angemeldet)

Tragisch! Dann werden wieder neue Gesetze fällig um die Leute da auszulasten. Von mir aus kann man die EMPA ersatzlos streichen, dann würde das Leben in der CH wenigsten ein bisschen billiger.

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